Mein Tipp des Monats
Mundgeruch bekämpfen…mit „Grünzeug“
Mundgeruch weist nicht notwendigerweise immer gleich auf Probleme im Verdauungstrakt hin. Manchmal hat man eben auf dem Bankett oder zum Geburtstag des besten Freundes zu viel Fett gegessen, oder man hat sich an den rohen Zwiebeln oder am Knoblauch vergriffen.
Sie aber haben täglich mit vielen Menschen zu tun. Zähne putzen und Gurgeln reicht nicht aus, und die üblichen Atemerfrischer…na ja, künstliche Süßstoffe. Muss man auch in kleinen Mengen nicht wirklich haben! Die Alternative? Frische Minzblätter! Jetzt wird es wieder Frühling, und man kann Minze im Garten ziehen.
Ob direkt nach dem Essen, oder so 3-mal täglich zwischendurch. Können Sie ausspucken…oder runterschlucken. Letzteres regt sogar noch die Produktion von Gallensäure an.
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von
Andreas Ulmichers Top-Gesundheitstipps:
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
es ist mal wieder soweit: Die Temperaturen steigen, die Bienen schwirren, die Blumen blühen und... die Pollen fliegen herum. Hochsaison nicht nur für frisch Verliebte, sondern auch für Allergiker.
Es kratzt im Hals, es tränt in den Augen, die Nase läuft. Das Wiedererwachen der Natur ist für den Einen ein Genuss, für den Anderen hingegen eine Qual. Sicher, dagegen gibt es die bewährten Antiallergika.
Aber die haben ja auch so einige Nebenwirkungen, beeinträchtigen zum Beispiel die Verkehrssicherheit. Fragt sich, wie Sie sich das Leben ohne, oder zumindest mit geringst möglichem Einsatz der medikamentösen Helferlein so angenehm wie möglich machen können. Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps meine Ratschläge zum Thema Allergien!
Was Sie gegen Allergien tun können!?
Das Nasenlaufen, der Juckreiz, das Augentränen... all das kann einem die schönste Frühjahrstimmung vermiesen. Eine Pollenallergie ist nicht lustig, wird aber zu Unrecht von Nicht-Betroffenen als „Zipperlein“ abgetan. Sie kann viel Lebensqualität kosten, gerade in einer Jahreszeit, die einen normalerweise dazu verleitet, öfter mal vor die Tür zu gehen.
Haben Sie ein Pollenschutzgitter?
Wenn nicht, dann sollten Sie sich eines zulegen. Das ist das Minimum. Ich denke, wenn Sie tatsächlich zu den bedauernswerten Menschen mit einer Pollenallergie gehören, haben Sie über diese Anschaffung sicherlich nicht zweimal nachgedacht, oder?
Es gibt aber noch etwas Anderes, was Ihnen gesundheitlich auf die Sprünge helfen könnte: Raumluftionisatoren! Diese kleinen Geräte gibt es ab ca. 25 Euro aufwärts (wenn Sie die De Luxe Version haben wollen, müssen Sie ca. 200 Euro investieren) und haben eine ganz besondere Eigenschaft: sie erzeugen negative Ionen.
Negativ ist in diesem Falle nicht schlecht! Im Gegenteil! Denn die negativen Ionen, die auch nach einem Gewitter oder im Hochgebirge ganz besonders reichlich in der Luft sind, haben eine ganz besondere Eigenschaft: sie binden Staubpartikel, Pollen und Luftschadstoffe. Um es auf den Punkt zu bringen: die negativen Ionen sind es, die der Luft eine ganz besondere Reinheit verleihen!
Dieser Tee hilft Ihnen, Symptome abzumildern!
Es gibt drei „Allergie-Teemischungen“, eine davon ist ganz besonders für Pollen- und allgemein Atemwegsallergien zu empfehlen: Mischen Sie zu gleichen Teilen die getrockneten Kräuter von Augentrost, Brennnessel und Dost (Oregano) (biologische Qualität). Überbrühen Sie diese Mischung mit heißem, aber nicht sprudelnd kochendem Wasser und lassen Sie für drei bis fünf Minuten abseihen. Zweimal pro Tag langsam trinken!
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Die Sache mit der Kleidung
und mit den Haaren...zur Erinnerung
Vielleicht wissen Sie als Pollenallergiker, dass Sie Ihre tagsüber getragene Kleidung nicht im Schlafzimmer ablegen sollten, und dass Sie das Schlafzimmer eigentlich nach dem Tag ungeduscht und mit ungewaschenen Haaren gar nicht betreten sollten. Ja, für Sie ist es am besten, wenn Sie die Kleidung von vornherein „auslagern“, also den Kleider- und Wäscheschrank nicht gerade im Schlafzimmer stehen haben.
Auch wenn Sie jeden Morgen frische Kleidung anziehen und die Klamotten abends außerhalb des Schlafzimmers ablegen, empfiehlt es sich noch aus einem anderen Grund, Schlafzimmer und Kleiderschrank nicht in einem Raum zu haben: Angriff der Motten.
Gegen Motten gibt es das Naphtalin (Mottengift), das Ihnen zwar die Motten mit Sicherheit vom Leib (beziehungsweise vielmehr von der Kleidung) fernhält, aber auch Allergien, egal welcher Art, verstärken kann. Denn Naphtalin ist nicht nur „MOTTEN“- sondern auch „MENSCHEN“-Gift. Wenn Sie nicht auch noch gegen Lavendel allergisch sein sollten, hilft ein Sträußchen davon in Ihrem Kleiderschrank! Gegen die Motten, wohlgemerkt!
Das hilft bei Problemen der Atemwege
Ein alter Naturheilkunde-Trick, wenn die Nase mal wieder läuft, Ihnen die Augen tränen: Meerrettich frisch reiben und mit etwas kaltgeschlagenem Honig vermengt essen. Getreu dem Motto „Böses vertreibt Böses“ bekämpfen Sie den Feind nach dem Hahnemann’schen Ähnlichkeitsprinzip (Hahnemann war der „Erfinder“ der Homöopathie). Der frische Meerrettich treibt Ihnen die Tränen in die Augen und den Schleim zu den Nasenlöchern raus. Er reinigt, ja, man kann fast sagen: er desinfiziert von innen!
Enzyme auch bei Allergien?
Enzyme werden in der Naturheilkunde ja bei vielen Beschwerden eingesetzt. Bis in die späten Zwanzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts waren Sie die Therapie der Wahl bei Krebserkrankungen, bevor die Chemotherapien entwickelt wurden. Gegen Erkältlichkeit und rheumatische Beschwerden werden sie heute noch eingesetzt und sind sogar von der Medizin anerkannt. Und bei Allergien?
Nun, Entzündungen stellen sich oft als Folge von Allergien ein: Schleimhäute schwellen an, die Schleimproduktion ist stärker. Eine Hochdosis-Enzymtherapie lässt die Entzündung abklingen und die Schleimhäute abschwellen, und Sie können wieder freier durchatmen! Wie auch immer, unternehmen Sie keine Alleingänge, sondern lassen Sie sich von einem Arzt der Naturheilkunde oder einem Heilpraktiker beraten. Vor allen Dingen lassen sich Enzyme in der Allergietherapie in ein ganzheitliches Konzept integrieren!
Achten Sie auch auf Kreuzallergien!
Bei den so genannten Kreuzallergien reagiert der Körper auf Eiweißstoffe von Dingen, die den Allergenen sehr ähnlich sind: So sind Menschen, die auf „Frühblüher“ wie Hasel, Birke, Erle reagieren, oft auch allergisch gegen Äpfel, Birnen, Kirschen, Pflaumen und bestimmte Arten von Nüssen. Es gibt verschiedene Varianten von Kreuzallergien, ein Allergologe oder ein Lungenfacharzt gibt Ihnen hier gerne nähere Informationen!
Worauf Allergiker noch achten sollten,
wenn sie sich das Leben künftig leichter machen wollen...
In der Naturheilkunde geht man oft davon aus, dass mit der Darmflora etwas nicht stimmt, der Körper durch irgendwelche schädlichen Substanzen „gestresst“ ist, dass tote Zähne und Metallfüllungen so genannte „Störfelder“ setzen. „Störfelder“ sind, einfach ausgedrückt, Gebiete im Körper, welche die Aktivität des Immunsystems und bestimmter Hormone auf irgendeine Weise an sich binden, dass deren Kraft für den Rest des Organismus verloren geht.
Diese Fragen – über Darm, Schadstoffe und Zähne (auch die Mandeln können zum Problem werden) sind Fragen, die Sie einem Heilpraktiker oder einem Naturheilarzt stellen können, wenn der bei Ihnen eine naturheilkundliche Anti-Allergie-Therapie anwendet!
Ein kleiner Diät-Tipp
von mir noch zum Abschluss:
Ich habe es oft erlebt, dass sich Allergien subjektiv wie objektiv enorm bessern, wenn Sie für eine Weile die folgenden fünf Nahrungsmittelgruppen (zusätzlich zu den Dingen, auf die Sie sowieso allergisch sind!) vermeiden:
- Milch und Milchprodukte
- Hühnerei
- Schweinefleisch
- Nüsse
- Gluten (Klebereiweiß)
Gluten kommt in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Tritikale, Dinkel, Urkorn, Emmer, Einkorn, Wildreis vor und fehlt hingegen in Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Amaranth.
Versuchen Sie einmal diese Diät während der „schlimmsten Wochen des Jahres“. Ich habe ausschließlich positive Erfahrungen mit dieser Auslassdiät gemacht, auch wenn sie nicht sehr leicht einzuhalten ist!
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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