Mein Tipp des Monats
Was tun bei Anämie (Blutarmut)?

Donnerstag, 11. Juni 2009

Mein Tipp des Monats

Fußpilz

Die Schwimmbadsaison beginnt und mit ihr die Fußpilzsaison. Manche Personen, beispielsweise Diabetiker oder Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, sind besonders anfällig. Da fängt es schnell einmal an zu jucken und zu brennen. Doch Vorsicht in Schwimmbädern und Sportvereinen.

Die „Fußpilzdusche“ ist nicht unbedingt die gesündeste Art und Weise, sich den Plagegeist vom Leib zu halten. Doch es gibt eine andere Möglichkeit: Nehmen Sie ein kleines Fläschchen Apfelessig (etwa 100 ml) sowie einen Waschlappen, und waschen Sie sich unter der Dusche die Füße mit einem Schuss Apfelessig vor allem zwischen den Zehen gründlich ab. Benutzen Sie dann ein frisches Extra-Handtuch, um sich die Füße abzutrocknen.

Hintergrund: Der Pilz mag es zwar sauer, aber Apfelessig ist ihm dann doch etwas zu sauer. Übrigens: In Bädern mit ozonhaltigem Wasser tritt der Pilz nicht so oft auf wie in chlorhaltigen Schwimmbädern!

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps…

Was tun bei Anämie (Blutarmut)?


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Anämie ist keine Krankheit, sondern nur eine Funktionsstörung!“ sagen Leute, die es wissen müssen…die Ärzte?

Das ist gleich zweimal falsch! Denn erstens hat eine Anämie auch Ursachen, und die sind oft gar nicht so harmlos: Schleichender Blutverlust aus Magen oder Darm bei Geschwüren, Krebs, Leber- und Milzerkrankungen, exzessiver Alkoholgenuss, Verdauungsstörungen und Störungen der Darmflora, Knochenmarkserkrankungen (auch: Leukämie!) oder Sauerstoffmangel im Gewebe, um nur einige zu nennen!

Zweitens kann eine Anämie auch böse Folgen haben, vor allem wenn sie lange besteht: Herz-Kreislaufprobleme, Schwindel, Herzrasen, Infektanfälligkeit und eine Leukämie als Folgeerkrankung seien genannt.

Erfahren Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps über natürliche Wege, eine Anämie zu bekämpfen!



Was tun bei Anämie (Blutarmut)?


Was ist Blutarmut?


Gemeint ist hier umgangssprachlich ein Mangel an roten Blutkörperchen beziehungsweise auch an Hämoglobin. Das Blut ist jedenfalls nicht mehr in der Lage, reichlich Sauerstoff ins Gewebe zu transportieren, die „innere Atmung“ ist gestört. Um das Gewebe mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, erhöht sich die Herzfrequenz, in Extremfällen kommt es zu Herzrasen.

Bei Belastungen entsteht schnell Atemnot. Ich selbst als ehemals Morbus Crohn-Kranker habe lange Zeit unter extremer Blutarmut gelitten, seit ich keine Crohn-Symptome mehr habe, ist auch die Blutarmut verschwunden. Typische Symptome sind wie gesagt schneller Puls, Atemnot, Müdigkeit und sinkende Leistungsfähigkeit, Vitalitätsverlust und Blässe.

Schwindel, ja sogar Kreislaufzusammenbrüche können die Folge sein. Achten Sie in jedem Fall auf: Verdauungsbeschwerden aller Art, so genannte „Teerstühle“, ob Sie leicht blaue Flecken bekommen (Blutgerinnung ist gestört!) und auf Ihre Ernährungsgewohnheiten…

Darum sage ich Ihnen erst, was Sie sich eher abgewöhnen sollten oder zumindest einschränken sollten:

Es sind eigentlich nur drei Dinge!

  • Kaffee
  • Schwarzer Tee
  • Alkohol

Kaffee und schwarzer Tee behindern die Eisenaufnahme im Körper. Alkohol beeinträchtigt die Leber in Ihrer Arbeit, so dass unter anderem auch der Gallestoffwechsel gestört ist. Das kann zu „Recyclingproblemen“ des roten Blutfarbstoffs führen (weswegen regelmäßige Trinker gerne eine blaurote Nase und „Couperose“ bekommen).

Freispruch für den Spinat!

Ja, ja, ja, der alte Irrtum, dem zwei ganze Generationen von Hausfrauen und Müttern erlegen sind: Stopft eure Kinder mit Spinat voll, dann werden sie groß und stark. Bis eines Tages die Kommastelle für den Eisengehalt um einen Zähler nach links gerückt ist. Aus der Traum vom „kleinen Popeye“!

Aber: Der Eisengehalt des Spinats mag nicht unbedingt weltbewegend sein, aber dafür ist was anderes Gutes in dem dunkelgrünen Gemüse: Folsäure. Und die hilft bei der Eisenaufnahme. Und da „Fol“ vom lateinischen „Folium“, das Blatt kommt, gilt dies auch für andere Blattgemüse.

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Unsere Empfehlung:


Erkältung +++ Rücken- und Gelenkschmerzen +++
Kopfschmerz und Migräne +++ Durchfall und Darmbeschwerden +++ Blasenentzündung +++ Neurodermitis




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Erdbeeren und rote Beete…

Rein pflanzlich und sehr gut geeignet, dem Lebenssaft neue Lebenskraft einzuhauchen: Erdbeeren und rote Beete. Da jetzt gerade die beste Erdbeerzeit ist, sollten Sie sich auch nicht zurückhalten. Nicht zurückhalten gilt übrigens auch für folgende Nahrungsmittel:

  • Brauner Reis
  • Hirse
  • Hülsenfrüchte
  • Beerenobst (alle roten und dunklen, schwarzen und blauen Sorten, besonders Johannisbeeren und Heidelbeeren)
  • Nüsse, insbesondere Mandeln und (das ist eine absolute Geheimwaffe)
  • Getrocknete Aprikosen, Pflaumen und Rosinen!


Fleisch, ja oder nein?

Es heißt ja immer, die Vegetarier wären besonders schwächliche und blutarme Zeitgenossen. Das stimmt so pauschal sicher nicht und ist auch gerne ein Teil der „Fleischpropaganda“ von Nicht-Vegetariern. Andererseits: vegetarisch passt nicht auf Jeden.

Viele fühlen sich gut mit einer solchen Ernährung, einige werden nach der ersten Zeit des Wohlbefindens schwächer und krankheitsanfälliger. Bei Eisenmangel wird immer gerne rotes Fleisch empfohlen. Da die obigen Nahrungsmittel entweder reichlich Eisen enthalten oder aber Stoffe, die bei der Eisenaufnahme helfen, ist das so auch nicht richtig.

Bedenklich wird es allerdings, wenn wir auf das Vitamin B12 zu sprechen kommen. Denn das ist eben für den Menschen gut verwertbar hauptsächlich in tierischen Nahrungsmitteln drin. Wie auch immer, der Bedarf ist gering und der Speicher groß. Für die Nicht-Vegetarier empfehle ich, dass mindestens die Hauptmahlzeit ca. ein Viertel Eiweiß enthält: Mal rotes Fleisch, öfter weißes Fleisch (Geflügel), Fisch, Eier oder Milchprodukte. Für die Vegetarier-Fraktion empfehle ich, um den Eisenspiegel aufzumöbeln, das Nahrungsergänzungsmittel Kelp.

Planen Sie Ihren nächsten Urlaub…

Der Blutdruck ist grundsätzlich niedrig, das Herz schlägt schnell, Sie sind ständig müde, matt, erschöpft. Dann haben Sie am Mittelmeer nichts verloren! Schon gar nicht im Sommer (im Frühjahr und Herbst mag es angehen…).

Wo Sie hingehören, ist ein kleines, trockenes Hochtal in den Alpen: Vinschgau, Engadin oder irgendwo in Tirol / Südtirol, ab 1000 Metern Meereshöhe. Nicht nur die trockene, reine Bergluft, die im Übrigen die Blutbildung anregt, hilft Ihnen, auch die kräftige, nahrhafte Kost stärkt Ihr Blut!


Ein Geheimtipp:

Alkohol sollte zwar eher gemieden werden, aber Patientenanrufe haben in letzter Zeit diesen wertvollen Hinweis geliefert: Ungarischer Rotwein enthält gewisse Mengen an organisch gebundenem Germanium. Dieses Element wird in der Naturheilkunde als immunstärkend und virusbekämpfend beschrieben.

Mehrere Patienten mit chronischer Anämie berichteten von einer deutlichen Erhöhung des Hämoglobinwertes, nachdem Sie über einen längeren Zeitraum mehrmals wöchentlich Mini-Mengen (max. 100 ml / Tag) an ungarischem Rotwein konsumiert hatten. Dazu kann ich nur eines sagen: Probieren Sie es doch mal aus!

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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