Mein Tipp des Tages
Naturheilmittel richtig einsetzen!
Wenn Sie kleine Kinder haben – vielleicht in Vollzeit als Eltern beziehungsweise eventuell auch in Teilzeit als Großeltern – bleibt es nicht aus, dass diese verschiedene Verdauungsbeschwerden bekommen. Blähungskoliken beispielsweise. Dieses „Bauchweh“ wird sehr gerne mit Fenchel- oder Kümmeltee bekämpft. Das Problem ist nur, die wirksamen, krampflösenden Bestandteile von Fenchel, Kümmel oder auch Anis sind ätherische Öle.
Und von diesen Ölen gehen nur absolute Mini-Mengen in den Tee über, denn ätherische Öle sind wie andere Öle auch nicht wasser- sondern fettlöslich. Der kleine Patient hat mehr davon, wenn Sie einen Tropfen des reinen ätherischen Öls (also Kümmelöl, Fenchelöl, Minzöl oder Anisöl) rund 3-5 cm über dem Bauchnabel sanft in Kreisen einmassieren.
Der Grund: Über die Haut werden Fette und Öle aufgenommen und wirken dann über etwas, was der Mediziner als Gastrovagalen Reflexbogen bezeichnet. Der Bauch entspannt sich, Blähungen gehen ab. Probieren Sie es aus!
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von
Andreas Ulmichers Top-Gesundheitstipps:
Was Sie gegen Bluthochdruck tun können!?
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
Bluthochdruck – diese Krankheit zählt mittlerweile zu den Volkskrankheiten. Jeder Vierte über 35 in Deutschland leidet daran – insgesamt sogar jeder Dritte! Damit ist Deutschland weltweit trauriger Spitzenreiter.
Besonders betroffen sind Diabetiker, Übergewichtige, Raucher, Menschen mit hohen Cholesterinwerten und ältere Mitmenschen. Besonders fatal: Denn die mit Abstand meisten Menschen sterben an den Folgen eines erhöhten Blutdrucks.
Und blutdrucksenkende Medikamente haben – teilweise massive – Nebenwirkungen. Dabei gibt es natürliche Mittel, den Blutdruck zu senken, natürlich immer ausgenommen die lebensgefährlichen Spitzenwerte.
Da, und bei chronischem Bluthochdruck, der die Nieren schädigt (das ist besonders dann der Fall, wenn der zweite Wert deutlich erhöht ist, beispielsweise 180 zu 110) – muss medikamentös gesenkt werden. Für die moderat erhöhten Werte gibt es meine natürlichen Tipps...
Was Sie gegen Bluthochdruck tun können!?
1. Richtig Atmen
Je tiefer der Atem, desto tiefer der Blutdruck. Es steht ganz simpel mehr Sauerstoff zur Versorgung der Extremitäten zur Verfügung, der Entspannungs- beziehungsweise Erholungsnerv wird aktiviert. Außerdem ist der Atem das mächtigste Instrument zur Aufrechterhaltung des Säure-Base-Gleichgewichts, es wird nämlich Kohlendioxid abgeatmet.
Wichtig bei der Atmung: Erstens muss sich das Zwerchfell sichtbar heben und zweitens müssen Sie darauf achten, nicht gegen einen Widerstand zu atmen. Bequeme Lage ist also Pflicht, Entspannung ebenso. Am besten, Sie atmen sich mit langsamen, tiefen, gleichmäßigen Atemzügen in die Entspannung.
2. Richtig Bewegen
Entspannende Bewegung und kurze, intensive Belastungen sind besser für den Blutdruck als stundenlanges, auslaugendes Ausdauertraining. Wenn Sie flott spazieren gehen, sollte sich die oben erwähnte, entspannte, flotte und tiefe Atmung von alleine einstellen.
Stockt das Atmen, ist es verkrampft oder geht es ruckartig, ist es schon zu viel. Dann, bei kurzen, intensiven Belastungen: Wichtig ist, hinterher völlig in die Entspannung hineinzugehen – und dabei auch wieder tief und langsam zu atmen.
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3. Entwässern
Manche „Ödeme“ (das sind Wasseransammlungen im Körper) sieht man: Bspw. dicke Füße, Wasser in den Unterschenkeln, Ödeme an den Augenlidern (das gibt dann diese Schwellungen mit der ausgeprägt blassen Farbe). Manche Ödeme sieht man allerdings auch nicht – aber sie sind dennoch da.
Das Problem: Diese Ödeme pressen die feinsten Blutgefäße in den Extremitäten zusammen – den Kapillaren. Dadurch hat der Blutfluss einen höheren Widerstand, das Herz muss gegen diesen Widerstand „anpumpen“, der Blutdruck erhöht sich.
Um den Körper erfolgreich zu entwässern, helfen drei Maßnahmen:
- Zu jeder Mahlzeit eine kleine Menge Eiweiß
- Einen Nieren- und entwässerungsstärkenden Tee
(Goldrute, Ackerschachtelhalm und/oder Brennessel)
- Ein gutes Magnesiumpräparat abends in vorgeschriebener Dosierung, wie Magnesiumgluconat oder –orotat
4. Gefäße frei halten!
Es gibt drei Waffen der Natur, die Ihnen dabei helfen, die Adern freizuhalten:
- Enzyme
- Anthocyane
(das sind sekundäre Pflanzenstoffe aus roten und blauen Beeren)
- Omega-3-Fettsäuren
Achten Sie regelmäßig auf die Zufuhr dieser drei Stoffe. Omega-3-Fettsäuren können Sie entweder aus Fisch (langkettig), oder aus Leinöl (kurzkettig) beziehen oder in Kapselform zu sich nehmen. Enzyme und Anthocyane bekommen Sie, indem Sie Beerenobst, Ananas und Papaya essen.
Tipp:
Ein echter „Gefäße frei“-Trunk kann man sich im Sinne des „grünen Smoothies“ zubereiten: Eine Handvoll Himbeeren oder Heidelbeeren, eine Viertel Ananas und rund 150-200g dunkelgrünes Blattgemüse oder Blattsalat mit einer Tasse Wasser im Mixer pürieren und trinken.
Dunkelgrünes Blattgemüse beziehungsweise Blattsalat enthält noch die Spurenelemente Selen und Kupfer. Und beide helfen Sie, den Blutdruck im Zaum zu halten! Wem das Ganze zu sauer beziehungsweise zu bitter schmeckt, der mag noch eine Birne beziehungsweise zwei Trockenfeigen hinzugeben.
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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