Mein Tipp der Woche
Darmpflege, die funktioniert!
Sie essen probiotische Joghurts, weil der Darm die Bakterien braucht. Sie essen irgendwann keine mehr, weil die ins Geld gehen – und die alten Beschwerden sind binnen Tagen wieder da: Blähungen, Druck, Völlegefühl, Verstopfung.
Und, wenn’s ganz finster aussieht, damit einhergehend Müdigkeit und Infektanfälligkeit. Forscher zweifeln inzwischen an, dass die Effekte der Joghurts von den Darmbakterien kommen – und wenn, dass die Darmbakterien, per Joghurt eingeflößt, da bleiben wo sie sind. Wenn auch Sie zu der Spezies zählen, bei denen die teuren Joghurts nur dann wirken, so lange sie gegessen werden, versuchen Sie, Ihre Magensaftproduktion anzuregen.
Lassen Sie die Säureblocker weg, wenn Sie welche nehmen – und probieren Sie es mit einem Schnapsgläschen Pepsinwein vor den Hauptmahlzeiten. Ihr geschundener Darm profitiert hauptsächlich von einer gut funktionierenden Eiweißverdauung.
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Die unheimliche Krankheit „Borreliose“
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
einige Mythen und Legenden ranken sich um die korrekte Nachbehandlung der hartnäckigen Krankheit Borreliose. Übrigens nicht nur von Seiten der Schulmedizin.
Da wäre zum Beispiel die Tatsache, dass man nur in der ersten Phase der Erkrankung – also in den ersten vier bis sechs Wochen nach der Infektion „nur“ mit Antibiotika auskommt.
Nach der reinen Lehre verziehen sich die Borrelien nämlich nach dieser ersten akuten Phase in die Zellen – und müssen da wieder herausgelockt werden. Früher experimentierte man da mit Hydroxychloroquin.
Das ist ein altes Malariamittel. Aber auch in der Naturheilkunde werden viele Fehler gemacht. Zum Beispiel der, dass nach der akuten Phase nicht die Erreger, sondern deren Stoffwechselprodukte das Problem sind und die Beschwerden machen.
Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps über einige Möglichkeiten der Nachbehandlung einer Borreliose.
Die unheimliche Krankheit „Borreliose“
Im Norden ist sie (noch) die Ausnahme. In Bayern hingegen bereits ziemlich weit verbreitet: die Borreliose, beziehungsweise vielmehr infizierte Zecken (Holzböcke). Glaubt man Statistiken, löst etwa jeder 300. bis 400. Biss eine Infektion aus. Was hauptsächlich daran liegt, dass die Erreger der Borreliose erst nach 8-24 h nach dem Biss in die Wunde ausgeschieden werden. Dann erbricht die Zecke einen Teil des Mageninhaltes wieder in die Wunde.
Übrigens: Eine entdeckte Zecke sollte man weder quetschen noch drehen – dann wird der Mageninhalt nämlich nur schneller und vermehrt freigesetzt.
Die erste Phase
In der ersten Phase ist die Krankheit noch relativ leicht in den Griff zu bekommen. Mit einem Antibiotikum mit Namen Doxycyclin. Die Kehrseite: In der ersten Phase wird die Krankheit nur selten bemerkt. Einziges Kennzeichen der ersten vier Wochen ist die Wanderröte – und die tritt auch nicht immer auf. Bei 30% der Infizierten fehlt sie.
Wird eine Borreliose später bemerkt…
Dann hilft eine Kombination verschiedener, starker Antibiotika – und die auch nicht immer. Weil sich die Borrelien dann in den Zellen „verstecken“, muss man sie wieder hervorlocken. In der Schulmedizin wurde gelegentlich das inzwischen ausrangierte Malariamedikament Hydroxychloroquin genutzt – es macht die Zelle stark basisch.
Alles in allem eine ziemliche Rosskur und eine schwere Belastung für den Organismus…und es dauert meist sehr lange, bis der so genannte „Antikörpertiter“ – der Nachweis für eine gewesene Infektion – wieder im Normalbereich ist. Erst in der zweiten und dritten (chronischen) Phase machen sich die typischen Symptome bemerkbar: Nervenschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl, Gelenkbeschwerden, grippeähnliche Symptome und Herz-Kreislauf-Beschwerden.
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Grundsätzlich können Sie mit
Naturheilmaßnahmen nachhelfen:
Bei Borreliose(problemen), also wenn diese noch Symptome macht, ist eine im klassischen Sinne „basischere“ Ernährung angebracht: Gemüse und Salate, mehr Enzyme, weniger Stärke und weniger Eiweiß. Omega-3-Fettsäuren sind ein Muss, B-Vitamine zur Nahrungsergänzung sowie Zink, vollständiges Vitamin E, sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane oder Grapefruitkernextrakt machen Sinn.
Ein Enzympräparat wie Kanne Brottrunk oder Rechts-Regulat machen den Darm „saurer“, die Zellen damit basischer – und sorgt so dafür, dass sich verbliebene Erreger in den Zellen reichlich unwohl fühlen. Lassen Sie Zucker, Kaffee, Alkohol, Fruchtsäfte, Limonaden und Cola-Getränke so gut es geht weg. Auch mit Früchten sollten Sie nicht übertreiben – zu viel Fruchtzucker, auch wenn er natürlich ist, kann die Symptome, insbesondere Gelenk- und Nervenbeschwerden, verstärken.
Wichtig: Power für die Leber!
Bitterstoffe, Grünblattgemüse, Artischocken- und Mariendistelextrakte geben der Leber Power wie bereits erwähntes Grapefruitkernextrakt. Und das ist wichtig, denn die Leber muss die ganzen Stoffwechselprodukte der Borrelien umwandeln und für den Körper unschädlich machen. Und dafür sorgen, dass sie ausgeschieden werden können.
So sieht eine sinnvolle natürliche Therapie aus…
Ein Therapeut arbeitet nicht nur mit organstärkenden Präparaten und natürlichen Antibiotika (neben Grapefruitkernextrakt beispielsweise Extrakte der Kapuzinerkresse), sondern erkennt auch, dass die Stoffwechselprodukte der Borrelien den Körper wie ein Gift belasten.
Er wendet je nach Gesinnung pflanzliche oder homöopathische Präparate an, welche diese Gifte mobilisieren – und unterstützt Leber, Niere, Darm und Lymphe, damit sie möglichst schnell ausgeschieden werden können. Dabei kann es zu so genannten Heilkrisen kommen.
Man fühlt sich subjektiv erst einmal schlechter, da die Stoffwechselprodukte aus der Zelle ins Bindegewebe strömen und die Symptome verstärken. Das passiert auch, wenn die Borrelien bei Antibiotika-Therapie zugrunde gehen („Jarisch-Herxheimer-Reaktion“). Auch Antibiotika-Rückstände belasten den Organismus und müssen aus dem Körper ausgeleitet werden.
Tiefenwärme, wie beispielsweise aus einer Infrarotkabine, unterstützt den Heilungsprozess. Tiefenwärme mögen die Borrelien nämlich überhaupt nicht!
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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