Mein Tipp der Woche
Noch ein Tee für´s Herz!
Sie haben in der letzten Ausgabe bereits einen Tee kennen gelernt, der nützlich ist, um den Blutdruck zu senken. Hier stelle ich Ihnen noch einen Tee für´s Herz vor: Rooibos, auch Rotbusch genannt. Rotbuschtee ist Ihnen vielleicht schon bekannt, weil er die Magen- und Darmnerven beruhigt.
Eine Untersuchung der technischen Universität Cape Peninsula (Südafrika) hat ergeben, dass der Genuss von 6 Tassen Rotbuschtee täglich über einen Zeitraum von 6 Wochen hinweg, verbessert durch die im Tee enthaltenen Polyphenole, das Verhältnis von LDL („schlechtes“ Cholesterin) zu HDL („gutes“ Cholesterin) und senkt das Potential für die so genannte Lipidperoxidation, ein Prozess, der Blutfette erst schädlich werden lässt in dem Sinne, dass sie die Gefäße angreifen.
Rooibos- oder Rotbuschtee hat meiner Erfahrung nach zudem einen höchst beruhigenden Effekt auf das vegetative Nervensystem.
Mein Tipp: Nur 3-4 mal täglich über einen längeren Zeitraum!
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
So starten Sie im Frühling richtig durch!
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
jetzt startet der Frühling aber richtig durch! Die Sonne scheint, die Temperaturen haben sich bei angenehmen 15-20°C eingependelt.
Eigentlich fantastisch. Nur nicht für zwei Gruppen. Die Allergiker, und die Frühjahrsmüden. Frühjahrsmüdigkeit… wenn der Stoffwechsel sich umstellt, kann es durchaus sein, dass man sich schlapp und matt fühlt, obwohl draußen die Sonne lacht und die Blumen sprießen. Doch das muss natürlich kein Zustand bleiben!
Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps: Fünf Maßnahmen, mit denen Sie der Frühjahrsmüdigkeit den Kampf ansagen!
So starten Sie im Frühling richtig durch!
Die kalten Tage sind vorbei, das Leben findet wieder mehr draußen statt. Damit das Leben allerdings nicht ohne Sie stattfindet, da Ihr Stoffwechsel Ihnen mit der Frühjahrsmüdigkeit einen Streich spielt, müssen Sie folgende Dinge beachten:
In der chinesischen Gesundheitslehre ist das Frühjahr die Jahreszeit der Leber. Die Leber ist unser größtes Entgiftungsorgan. Um die Leber richtig anzuregen, helfen Salate, vorzugsweise dunkle Blattsalate.
Aber die alleine müssen es nicht sein: auch Artischockenherzen, in Olivenöl eingelegt, grüne Oliven oder allgemein schön mediterrane Horsd’oeuvre peppen die Leber auf.
Motto: Von allem ein bisschen…
- 2. Nehmen Sie Vitamin C ein!
Gerade im Frühling unterstützt Vitamin C den Körper bei vielen Prozessen, und wenn Sie, naturheilkundlich gesprochen, „Entschlacken“, brauchen Sie etwas mehr davon, um die freiwerdenden Schadstoffe aufzufangen und auszuscheiden. Entgiften macht in der Tat müde, und wenn Sie die freien Radikale mit Vitamin C neutralisieren, haben Sie weniger Last damit.
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Erkältung +++ Rücken- und Gelenkschmerzen +++
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- 3. Wühlen und graben Sie im Garten!
Sie haben einen kleinen Garten, sind kein Allergiker und vielleicht noch etwas Rasen? Spitze! Mähen Sie den Rasen und wühlen Sie im Garten. Eine australische Forschergruppe hat herausgefunden, dass von frisch gemähtem Rasen ein Geruch ausgeht, der den Hippokampus stimuliert (das ist ein Teil des Gehirns).
Dadurch wird man „happy“ und von einer Welle „entspannter Zufriedenheit“ durchströmt. Das Wühlen im Garten gibt Ihnen außerdem Kontakt zu Erdorganismen, und die wiederum stimulieren Ihr Immunsystem. Vorausgesetzt natürlich immer, Sie benutzen keine Spritzgifte…
- 4. Setzen Sie sich etwas großzügiger der Sonne aus!
Und nein, damit ist jetzt nicht die Produktion von Vitamin D gemeint, oder jedenfalls nicht ausschließlich – sondern der Serotoninhaushalt. Denn den stimulieren die warmen Sonnenstrahlen nämlich. Und dadurch wird man dann auch nicht so müde, vor allen Dingen deswegen, weil man nachts auch besser schläft.
Übrigens: Zu empfehlen sind Bewegung, wie etwa Federballspielen oder Frisbee, bei je nach Temperatur mehr oder weniger großzügig entblößter Haut!
- 5. Im Frühjahr an den Baggersee? Aber ja doch!
Als ich in Marburg studiert habe, wusste ich von einem „berühmten“ Baggersee in dem kleinen Vorort Niederweimar, der eine brillante Wasserqualität hatte. Man sprach gar von Trinkwasserqualität. Eines Tages war ich da – an einem warmen Apriltag. Das Wasser war wirklich glasklar und einladend, und einige Studenten tummelten sich an diesem Wochenende auch schon in der Badeanstalt.
Ins Wasser hatte sich noch keiner getraut – die Wassertemperatur lag bei 12 Grad! „Als Erster im Wasser“ hebt die Laune, nach dem Motto: „Ich bin drin und ihr nicht!“ mit einem extradicken Grinsen. Aber das ist nicht der Hauptgrund für ein erfrischendes Bad: Abhärtung und das Anregen des Kreislaufs wirken Frühjahrsmüdigkeit entgegen.
Da wo ich jetzt lebe, gibt es zwar keinen Badesee in unmittelbarer Nähe, aber eine herrlich eiskalte Kneippanlage mitten im Wald an einer Quelle. Das ist natürlich ebenso hervorragend gegen Frühjahrsmüdigkeit geeignet!
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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