Mein Tipp des Monats
Schnelle Hilfe für Betroffene von COPD
Das Einatmen fällt schon nicht leicht, das Ausatmen meist noch schwerer. Jeder Gedanke an exzessive Bewegung scheint angsteinflößend: Diagnose COPD (= Chronic Obstructive Pulmonary Disease = Chronische einengende Lungenerkrankung).
Wenn es knapp wird mit der Luft, kommt Panik auf. Dabei helfen zwei Techniken, ebenso einfach wie genial. Wenn Sie frisch Betroffener sind, bringt man Ihnen in entsprechenden Seminaren als erstes die so genannte Lippenbremse zum Ausatmen bei; gegen den Widerstand der leicht geschlossenen Lippen ausatmen.
So was gibt es auch fürs Einatmen: Gähnen! Dazu werden die drei Fingerrücken der mittleren Finger unterhalb des Kinns sanft gegen den Hals gedrückt, der Mund geöffnet und die Zunge gegen den Boden gedrückt. Durch diese Technik wird der Rachen geweitet!
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps...
Was Sie gegen Hämorrhoiden tun können!?
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
„Erst einmal Hinsetzen!“ ein Spruch, den viele Menschen gerne vernehmen, vor allen Dingen nach einer längeren Anstrengung. Doch bei einigen Personen löst der Satz auch einen Schweißausbruch aus; nämlich solche, die von der Volksseuche „Hämorrhoiden“ betroffen sind.
Hämorrhoiden sind kleine Knötchen, die im Analkanal liegen, Aussackungen von Blutgefäßen. Unter bestimmten Umständen allerdings treten sie hervor und entzünden sich mitunter auch. Dann erst spricht man eigentlich davon: „Ich habe Hämorrhoiden.“
Aber eigentlich spricht man überhaupt nicht über dieses Thema, denn schließlich betrifft es den menschlichen Intimbereich. Sollten Sie auch zu der schweigenden, leidenden Mehrheit gehören; in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps erfahren Sie hilfreiches, die Biester in den Griff zu bekommen.
Lesen Sie außerdem über: Entlastendes Atem bei chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen!
Was Sie gegen Hämorrhoiden tun können!?
„Nein danke, ich möchte lieber stehen bleiben!“ aus welchen Gründen auch immer. Sicherlich sitzen die meisten von uns viel zu viel ohne sich Ausgleich zu verschaffen. Andererseits, wenn jemand sehr ungern sitzt (Hand aufs Herz: Die meisten von uns sitzen doch gern?), dann steckt dahinter fast immer ein Problem: Hämorrhoiden. Diese kleinen, dann meist entzündeten, blauroten, prall gespannten und stechend schmerzhaften Dinger plagen laut Apotheken-Umschau 70% (!!!) aller Erwachsenen Bundesbürger.
Sie kennen die ganzen 0/8/15-Floskeln und Empfehlungen für die Selbstbehandlung von Hämorrhoiden? Mehr Trinken, mehr Ballaststoffe, viel Bewegen, Verstopfung vermeiden, also immer schön viel Vollkornbrot essen und laufen, bis die Absätze durch sind? Gut, sich zu bewegen ist nicht verkehrt, und Trinken kann auch nicht schaden… aber der Weisheit letzter Schluss ist das alles auch nicht…
Auch Durchfall kann ein Hämorrhoidalleiden verursachen!
„Verstopfung ist die Hauptursache von Hämorrhoiden!“ es ist eine Ursache. Aber: Durchfall kann genauso Hämorrhoiden verursachen wie Verstopfung!
Der Grund ist, dass durch den Druck, durch das sich Weiten und Verengen des Analkanals, und durch das Pressen, egal ob es von Ihnen ausgeht oder durch krampfartige Entleerungen entsteht, die Blutgefäße im Enddarmbereich weiten und hervortreten lassen kann. Ergo: Durchfall, vor allem chronischer, kann ebenso zu Hämorrhoiden führen wie Verstopfung.
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Unsere Empfehlung:
"34 Gesundheits-Geheimnisse,
die Ihnen kein (!) Arzt verrät...
(weil Ärzte lieber Medikamente verschreiben!!)
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Warum Sie langfristig Gewicht verlieren und Ihre Figur
verbessern, wenn Sie zum Essen etwas weglassen
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Viele Ballaststoffe helfen?
Denken Sie noch einmal darüber nach…
Ein Ammenmärchen ist, dass Ballaststoffe den Stuhl weich, geschmeidig, leicht ausscheidbar machen und damit eine Wohltat bei Hämorrhoiden sind. Man bedenke: Viele Betroffene mit Verstopfung trauen sich nach einigen Tagen gar nicht aufs " Örtchen" – einfach weil es wehtut! Also, täglich einen Löffel Leinsamen oder nur Vollkornbrot und Müsli aus ganzen Körnern.
Nun ja, einigen hilft es. Den meisten allerdings nicht – das lehrt zumindest meine Praxiserfahrung. Der Grund: Ballaststoffe, Kleie aus Vollkorngetreide verklumpt sehr gerne im Enddarm – wenn der Darm träge ist.
Mein Tipp: Außer dass Sie sich tatsächlich mehr bewegen und mehr trinken probieren Sie demnächst – in dieser Reihenfolge – Folgendes aus:
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Getrocknete Feigen / Pflaumen, eventuell eingeweicht
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Rohkost-Zwischenmahlzeiten, aus Grünzeug und säuerlichen Früchten, aber ohne Getreide, und (das geht nur wenn es nicht brennt)
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Gehen Sie mal mexikanisch essen! Milde Salsas, Guacamole-Dips und Maistortillas mit Gemüsefüllung helfen dem trägen Darm viel eher auf die Sprünge als Müsli und Getreide!
… und denken Sie bitte daran: Durchfall ist ebenso kontraproduktiv!
Hämorrhoiden sind eigentlich die
„Krampfadern des Darms“
Und Krampfadern sind so ein Thema, bei dem die Naturheiler auch keine rechte Handhabe haben, wie mir ein Leser vor einigen Tagen gestand. Also, bei Krampfadern helfen immer noch Wickel (und die eher schlecht als recht)? Nicht ganz: Denn hier kommt ein Organ ins Spiel, auf das Krampfadern noch weniger hinweisen als Hämorrhoiden: die Leber.
Die Erfahrung als Heilpraktiker lehrt, dass man bei hartnäckigen Hämorrhoidalleiden zu 98% eine geschwächte Leber findet. Hauptsächlichste Gründe: Ernährungssünden, Alkohol, aber vor allem chronischer Medikamentenmissbrauch. Gelegentlich treten die schmerzenden Dinger auch nach Antibiotika-Anwendungen erstmalig auf. Aber wie auch immer: Um eine Stärkung dieses Organs kommt der Betroffene nicht herum.
Hier helfen Bitterstoffe, Mariendistel- und, bei Hämorrhoiden besonders empfehlenswert, Artischockenextrakt. Auch hervorragend geeignet, die beliebten mediterranen Antipasti: eingelegte Artischockenherzen, getrocknete eingelegte Tomaten und grüne Oliven. Da freut sich die Leber, und die Hämorrhoiden werden entlastet.
Schrumpfkur für die schmerzhaften Knötchen
Die meisten Salben, die zur Schmerzstillung für Hämorrhoiden eingesetzt werden, kann man so ziemlich vergessen. Entweder sie wirken nicht, oder sie schädigen den Körper langfristig. Besser: Konzentrierter Extrakt aus Eichenrinde als Sitzbad.
100 g Eichenrinde (gereinigt in der Apotheke) in 2 l Wasser für 10 Minuten „auskochen“ – das gibt eine rostrote, äußerst konzentrierte Brühe. Dies als Badezusatz für’s Sitzbad schrumpft die Hämorrhoiden allmählich ein – Grund sind die Gerbstoffe. Der Erfolg stellt sich zwar nicht von heute auf morgen ein, dafür umso nachhaltiger. Und dann gilt ja noch…
Ja richtig, die Hygiene…
Nach dem Stuhlgang ist das Reinigen das Problem! Erstens: Es reibt! Zweitens: Es wird nie so richtig sauber! Und drittens: Dadurch, dass es nie so richtig sauber wird, und Kot meist einen, wenn auch nur leicht, sauren pH-Wert hat und zudem zur Hälfte aus Bakterien besteht, reizt es die Knötchen zusätzlich. Die dann noch mehr schmerzen!
Seit ich Morbus Crohn hatte, gehe ich (auch heute noch) bei der unvermeidlichen Reinigung so vor: Ich hocke mich über den Badewannenrand und spüle die Analregion nach dem Abputzen gründlich mit lauwarmem Wasser aus. Das macht erstens „klinisch“ rein und zweitens schont es die betroffene Region, weil nicht gerieben wird.
Ich hatte, seit ich diese Technik anwende (für längere Touren unterwegs gibt’s ein gesondertes Wasserfläschchen!), weder in der Crohn-Zeit, und natürlich erst recht nicht danach, irgendwelche Probleme mit Hämorrhoiden!
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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