Mein Tipp der Woche
Wundermittel Hibiskustee?

Donnerstag, 23. Februar 2012

Mein Tipp der Woche

„Superfood“

Food kommt aus dem Englischen und bedeutet Nahrungsmittel. Superfood ist die angloamerikanische Bezeichnung für besonders hochwertige Nahrungsmittel. Und zwar so hochwertig, dass Sie als Nahrungsergänzung Verwendung finden können. Heißt: Das, was in eine Kapsel zum Schlucken hineinpasst, kann Ihre Ernährung sinnvoll anreichern. Wie beispielsweise die einzellige Alge Spirulina.

Die liefert unter anderem: Ein gutes Dutzend verschiedene Karotine, unter anderem auch für die Augen so wichtige Stoffe wie Xeaxanthin. Gamma-Linolensäure, alle essentiellen Eiweißbausteine (Aminosäuren), eine Vorstufe von Vitamin B12 und darüber hinaus noch etwas ziemlich Einmaliges: Phycocyanin, eine Substanz, die dem körpereigenen Bilirubin sehr ähnlich ist – und sich sehr vorteilhaft auf die Herz-Kreislauf-Funktion auswirkt. Denn es ist ein sehr potenter Zellschutz – noch stärker als die meisten Gewürze!

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:

Wundermittel Hibiskustee?


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

was trinken Sie, wenn Sie es eilig haben? Wasser. Das ist schon mal gut. Limonade, Cola oder Softdrinks? Das ist in jedem Falle weniger gut.

Was gibt es außer Wasser, was einen feinen Fruchtgeschmack hat, schnell zubereitet ist, was man heiß oder kalt trinken kann und dazu noch einen gesundheitsfördernden Effekt hat? Richtig: Tee.

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Preiswert, schnell, gut – alles über Hibiskustee...


Wundermittel Hibiskustee?


Auch wenn es im Moment in vielen Teilen Europas bitter kalt ist, es wird eines Tages auch mal wieder warm werden. Und dann ist es gut, wenn man einen erfrischenden Tee zur Hand hat. Vor allen Dingen einen, der so simpel und wohlschmeckend ist, dass Sie von alleine nie auf die Idee gekommen wären, dass dieser Tee ein echtes Gesundheits-Getränk ist.

Sie kennen Tulsi-Tee, Matcha-Tee, Grüntee…

Dann kennen Sie diesen Tee erst recht: Hibiskustee. Wahrscheinlich nicht als reinen Tee, sondern als Mischung: „Hagebutte mit Hibiskus“. Sie können übrigens sehr leicht feststellen, wann einem Hagebuttentee Hibiskus zugesetzt ist und wann nicht: Reiner Hagebuttentee hat eine stumpfe, eher ins bräunliche hinein gehend rote Farbe. Ist Hibiskus zugemischt, ist die Farbe leuchtend rot...

Jetzt werden Sie sich wahrscheinlich fragen: „Simpler Hibiskus-Tee, was soll der denn für gesundheitliche Vorteile haben?“

Zum Beispiel schützt er Herz, Kreislauf und Gefäße...

Hibiskustee enthält Geschmacksstoffe, so genannte Flavonoide – zumindest dann, wenn er aus biologischem Anbau stammt – und die wirken als zell- und gefäßschützende Fänger schädlicher freier Radikale. Außerdem wirkt Hibiskustee „herzgesund“, weil eben diese Stoffe das autonome Nervensystem regulieren.

Das hilft, bei Stress einen kühlen Kopf zu bewahren.

Apropos „kühler Kopf“...

Wie gesagt, es ist erst Februar – und das ist jetzt noch nicht relevant. Aber in zwei, drei Monaten ist es dann wieder soweit: Die ersten warmen bis heißen Tage kommen, man sehnt sich nach Abkühlung. Hibiskus-Tee bietet die Möglichkeit, den Organismus zu „kühlen“, weswegen ihn schon die alten Ägypter getrunken haben sollen.

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Warum der Tee biologisch sein sollte…

Die bereits angesprochenen Flavonoide haben alle möglichen gesundheits-fördernden Wirkungen auf Herz und Kreislauf, auf den Zellschutz, auf Konzentrationsvermögen und Gedächtnis, für die Nerven, für die Verdauung. Allerdings: Die Flavonoide sind Stoffe, die die Teepflanzen gegen Insekten, Verbiss oder Konkurrenzpflanzen entwickelt. In einem künstlichen Anbau mit Insektiziden, Pestiziden kommen die nicht mehr vor. Es sind Monokulturen. Und die Pflanze braucht diese Stoffe nicht mehr und synthetisiert sie demzufolge auch nicht mehr…

Das gilt natürlich nicht nur für Hibiskus-Tee, sondern für alle möglichen gesunden Teesorten. Auch in Wildgemüse, Wildpflanzen und zumindest biologisch angebautem Obst und Gemüse sind mehr von diesen sekundären Pflanzenstoffen vorhanden als im konventionell angebauten.

Vitamine vs. sekundäre Pflanzenstoffe

Wenn Sie meine Briefe und Artikel regelmäßig verfolgen, wissen Sie bereits, dass ein Vitaminmangel eher unwahrscheinlich ist. Die Gehalte von Vitaminen in konventionell angebautem Gemüse und Obst unterscheiden sich kaum von denen der wilden oder zumindest organisch angebauten Gemüse. Trotzdem sind letztere deutlich gesünder. Der Grund ist die Vitalität, die Lebenskraft dieser Pflanzen, die sich stärker behaupten müssen gegenüber ihrer Konkurrenz im Ökosystem. Und die sekundären Pflanzenstoffe und die Spurenelemente. Die machen den Unterschied.

Würde es alleine um Vitamine gehen, könnten sie auf „BIO“ oder auf wildes Obst, Gemüse oder auch organischen Tee verzichten, und genauso gut das preisgünstigere konventionelle Produkt kaufen – abgesehen von den Schadstoffbelastungen. Aber den wahren gesundheitlichen Wert machen eben die Sekundärstoffe aus, das gilt für Tee ebenso wie Gemüse.

Was kann organischer Hibiskus-Tee noch?

Er hilft ganz sanft gegen Schlaflosigkeit. Und den Zustand, den wir auch als „nervöse Erschöpfung“ bezeichnen. Natürlich nicht gegen ein Fortgeschrittenes Burnout-Syndrom und auch nicht so gut wie Medikamente. Aber er hilft – regelmäßig getrunken, versteht sich. Und neben dem Herzen wirkt er sich auch auf Blutdruck und sogar auf den Cholesterinspiegel mäßigend aus!

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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