Mein Tipp der Woche
„Kokoswasser“
Kokoswasser (nicht Kokosmilch, das wäre nicht die direkte Bezeichnung) ist die Flüssigkeit, die sich in jungen Kokosnüssen findet. Wenn Sie eine solche beispielsweise im Asia-Laden ergattern können, greifen Sie zu! Denn Kokoswasser ist ein richtiggehendes Elektrolyt-Getränk, das in den Tropen in „medizinischen Notzeiten“ sogar direkt als Infusion gegeben wurde, wenn keine Elektrolytlösungen beziehungsweise Blutkonserven verfügbar waren.
Kokoswasser enthält Mineralstoffe (besonders Kalium und Magnesium), Spurenelemente (besonders Zink, Selen, Mangan, Eisen), Spuren aller essentiellen Aminosäuren und nahezu aller B-Vitamine, die für wichtige Stoffwechsel- und Enzymprozesse notwendig sind. Plus: Kokoswasser wirkt harmonisierend auf den Säure-Base-Haushalt.
Sollten Sie die seltene Gelegenheit bekommen, eine junge Kokosnuss zu finden – greifen Sie zu. Es gibt fast kein besseres Sport- beziehungsweise Gesundheitsgetränk!
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Das erfahren Sie in dieser
Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Ohne Magnesium läuft nichts...
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
Mineralstoffe sind unerlässlich für unser Stoffwechselgleichgewicht. Es ist eigentlich undenkbar, dass wir hier, in Mitteleuropa, mit unserer Ernährung einen Mangel an Mineralstoffen haben – oder vielleicht doch?
Nun, es mag kein absoluter Mangel sein, es könnte aber möglicherweise besonders bei vielen älteren Menschen ein relativer Mangel vorliegen. Und zwar an Magnesium. Denn Magnesium ist ein äußerst wichtiges Mineral, das unter anderem den Stoffwechsel der anderen Mineralstoffe im Organismus koordiniert.
Ohne Magnesium kann Kalzium nicht dahin gelangen, wo es hingehört. Ohne Magnesium werden von außen zugeführte Eiweiße im Körper nicht regelrecht aufgebaut. Ein Mangel an Magnesium führt zu einigen Alterserscheinungen. Kurz gesagt: "Ohne Magnesium läuft nichts!"
Erfahren Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps das wichtigste über dieses erstaunliche Mineral...
Ohne Magnesium läuft nichts...
Ein besonderer Mineralstoff
Ein Salz, ohne das der Körper nicht sein kann, das gegen Herz-, Kreislauf- und Gefäßbeschwerden hilft, darüber hinaus gegen Nervosität und innere Unruhe und so aus zwei Richtungen gegen Herzrasen, ein Salz, das dem Bindegewebe Elastizität gibt und bei Gelenkbeschwerden uns Bindegewebsschwäche helfen kann, ein Salz, das gut ist für die Nierengesundheit…das ist Magnesium.
Wahrscheinlich so wichtig für die
Gefäßgesundheit wie Omega-3-Fettsäuren
Magnesium ist für die Gefäße so wichtig wie die Omega-3-Fettsäuren, die die Blutfette günstig beeinflussen und das Blut flüssig halten. Magnesium sorgt für die Elastizität der Blutgefäße, verhindert Thrombosen (Blutgerinnsel) und repariert Schädigungen an den Gefäßen. Indirekt kann es auf diese Weise sogar Bluthochdruck günstig beeinflussen.
Positive Effekte auf die Gesundheit
von Gelenken und Knorpel?
Magnesium wird bisher nicht oder wenig mit der Gesundheit von Knorpel oder Gelenken in Verbindung gebracht. Nach L. Bergasa kann die kontinuierliche Zufuhr von organischem Magnesium Verknorpelungen und Verknöcherungen der Gelenke verbessern beziehungsweise lösen, und leistet so einen positiven Beitrag gegen Arthrose.
Organisches Magnesium ist die Verbindung Magnesiumchelat. Vom Körper sehr gut aufgenommen und genutzt werden außerdem noch Magnesiumchlorid, das aufgrund seines Chloridanteils bereits im Magen vom Körper aufnahmefähig gemacht wird, sowie Magnesiumorotat.
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Unsere Empfehlung:
Erkältung +++ Rücken- und Gelenkschmerzen +++
Kopfschmerz und Migräne +++ Durchfall und Darmbeschwerden +++ Blasenentzündung +++ Neurodermitis |
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Magnesium ist im besten Sinne „aufbauend“
Es ist eine universelle Regel: Zum „Aufbau“ benötigt man Ruhe. Die in Ruhe eingenommene Mahlzeit wird besser verdaut als die in aller Hektik gegessene, denn die Enzyme, welche die Nahrungsstoffe zerlegen, werden optimaler Weise in Ruhe ausgeschieden.
Hier kann der gestresste Zivilisationsmensch gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Denn erstens stabilisiert Magnesium die Nerven, zweitens ist es am Aufbau vieler Enzyme beteiligt. Unter den 18 Mineralstoffen und Spurenelementen ist Magnesium „wie der Lehrer in der Klasse“ – der Lehrer koordiniert den Unterricht, Magnesium koordiniert den Stoffwechsel aller anderen Mineralstoffe.
Magnesium weiß beispielweise, wo „Kalzium hin muss“. Unter Anwesenheit von Magnesium geht er in die Knochen, unter Abwesenheit lagert er sich in den Nieren oder den Gefäßen oder Gelenken ab und macht alles spröde und unelastisch.
Mit dem hohen Alter lässt die Magnesiumaufnahme nach
Vermuten lässt sich, dass Osteoporose nicht aufgrund eines Kalziummangels, sondern eher aufgrund eines Magnesiummangels entsteht: Denn Knochen werden bei Osteoporose spröde und brüchig, aufgrund der Unausgewogenheit der Mineralstoffzusammensetzung. Ein „entkalkter“ Knochen (beispielsweise in Cola oder Essig eingelegt) wird weich und biegsam, ein Osteoporoseknochen wird brüchig und spröde, also das glatte Gegenteil davon.
Deswegen: Nehmen Sie keine Kalziumtabletten gegen Osteoporose (siehe letzte Ausgabe) und trinken Sie auch nicht literweise Milch, sondern nehmen Sie Magnesium!
Eine gute natürliche Magnesiumquelle
Natürlich können Sie Magnesium in den oben beschriebenen Formen einnehmen. Bis zu 300 mg reines Magnesium am Tag werden als sicher angesehen, die meisten Nahrungsergänzungen enthalten wesentlich weniger davon. Eine gute natürliche Magnesiumquelle sind die grünen Smoothies, also püriertes Obst und Grünblattgemüse, und vor allen Dingen diese mit Trockenfeigen gesüßt!
Das schmeckt nicht nur lecker, sondern liefert auch hochwertiges bioverfügbares Magnesium und viele andere Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine (vor allem C, das bei der Umsetzung von Magnesium wichtig ist) und durch das Blattgrün auch Folsäure sowie die meisten Aminosäuren.
Verhältnis ändert sich…
Vielleicht kennen Sie den Spruch „zwei zu eins für ihren Körper“. Bei sehr jungen Menschen mag das Verhältnis 2:1 für Kalzium und Magnesium stimmen. Später sollte dann weniger Kalzium und mehr Magnesium aufgenommen werden. Denken Sie vielleicht mal an die „grünen Smoothies“, wenn Sie 45 oder älter sind!
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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