Mein Tipp der Woche
Was Knoblauch noch für Ihre Gesundheit tun kann?
Wer „Knoblauch“ hört im Zusammenhang mit Gesundheit, denkt gleich als nächstes an „Gefäßschutz“. Während der Schutz der Blutgefäße mit zunehmendem Alter natürlich wichtiger wird, sind die gesundheitlichen Wirkungen des Knoblauchs damit bei weitem nicht ausgereizt.
Aus verschiedenen Quellen der alternativen Medizin und der Kräuterheilkunde werden über 150 gesundheitssteigernde Wirkungen des Knoblauchs beschrieben. Hier einige der wichtigsten: Knoblauch kann bei Tuberkulose helfen, wenn sich eine Resistenz gegen die Antibiotika-Kombinationen der Medizin entwickelt.
Er kann die Leber vor den Giftwirkungen von Schwermetallen schützen. Es hat einen gewissen Krebsschutz zu bieten und es fördert die Wundheilung von innen, ganz zu schweigen vom Schutz vor krankmachenden Bakterien und schlechter Darmflora.
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Was an der Mittelmeerkost eigentlich so gesund ist...
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
Sie essen gerne „außer Haus“, wobei damit nicht gemeint ist, dass sie immer wieder in ein Restaurant zum Speisen gehen? Vielmehr mögen Sie die ausländische Küche?
Es heißt ja immer, die mediterrane Küche, die der Mittelmeerländer, sei gesund oder gar die gesündeste Ernährungsweise überhaupt. Es gibt allerdings einen nicht zu unterschätzenden Konkurrenten: Mexiko!
Wenn Sie bei mexikanischer Küche bisher vor allen Dingen an vor Fett triefende Tortillas aus der Fastfood-Retorte gedacht haben, lernen Sie um: Der Herz- und Gefäßschutz (und einige weitere gesundheitliche Vorteile) der mexikanischen Küche sind um nichts schlechter als jene der mediterranen Kost.
Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Mexiko vs. Mittelmeer. Was ist wann und wo gesünder?
Was an der Mittelmeerkost
eigentlich so gesund ist...
Spanien, Italien, Kreta…typische Mittelmeerziele mit einigen Eigenschaften, die sie alle drei eint: Das Klima, die gegenüber Mitteleuropa entspanntere Mentalität und…der reichliche Gebrauch von Olivenöl. Jetzt werden „Fett-Experten“ einwenden: Olivenöl, es gibt gesündere, da Olivenöl fast ausschließlich einfach ungesättigte Fette enthält und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren ja „viel gesünder sind“.
Hierzu mein Einwand: Erstens braucht der Körper mehrfach ungesättigte Fettsäuren nicht in riesigen Mengen, nur so viele, wie auf einen Esslöffel Öl enthalten sind (täglich). Zweitens wirken vom Olivenöl nicht die Fettsäuren, sondern die Polyphenole, also sekundäre Pflanzenstoffe. Ähnlich wie im Rotwein.
Wobei die Polyphenole im Rotwein nicht der einzige Gefäßschutz sind, sondern auch die Tatsache, dass der rote entspannt genossen wird. Dafür kann eine Pille, die Resveratrol enthält, nämlich keinen Ersatz bieten.
Der fette mexikanische Gesundheitsfaktor
Was Fette angeht, hat Mexiko Vergleichbares zur mediterranen Olive zu bieten, die Avocado. Auch die enthält einfach ungesättigte Fettsäuren und dazu zahlreiche Antioxidantien. Zum Beispiel: Carotinoide, darunter unwahrscheinliche Mengen an Lutein.
Vitamin E, und die Oleinsäure, die vor Brustkrebs schützt und das Cholesterin senken hilft. Man darf nicht vergessen dass Frittierfette im Schnellimbiss-Stil mehr der amerikanischen Idee von mexikanischer Küche entspringen als traditionellem mexikanischem Essen selbst.
Der Scharf-Faktor
Mexiko hat Chilis und Jalapenos (gesprochen: Chalapenjos), der Mittelmeerraum hat Peperoncini und eine Armada an Gewürzkräutern zu bieten. Die spanischen und italienischen Pfefferschoten enthalten Capsicain, die mexikanischen ebenso – nur meist mehr davon. Faustregel: Je schärfer die Schote, umso mehr Capsicain.
Und Capsicain kann eine ganze Menge: Es ist nützlich gegen Krebs, gut für die Gefäße, regt den Stoffwechsel und die Verbrennung an, ist gut gegen Erkältungskrankheiten und wirkt stark antioxidativ, wie eigentlich fast alle Gewürze.
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Was ist mit Mais und Bohnen?
Meines Erachtens werden die Mittelmeeranrainerstaaten in punkto Gesundheit durch die mexikanische Kost in einem Bereich geschlagen: Kohlehydrate. Denn die Basis dieses Nährstoffs in der mexikanischen Küche sind Mais und Bohnen. Und die haben gegenüber den im Mittelmeerraum weit verbreiteten Getreide einige Vorteile zu bieten.
Erstens enthalten sie kein Gluten und sind damit insgesamt bekömmlicher, und sie machen es dem Darm insgesamt leichter, Nährstoffe aufzunehmen.
Zweitens liefern beide Kohlehydrate, die langsam verbrennen.
Und drittens in Kombination auch sehr hochwertiges Eiweiß mit hoher biologischer Wertigkeit, die sogar auf gleichem Niveau von hochwertigem Rindfleisch liegt.
Noch so ein Faktor: Lycopin
Auch Lycopin ist ein Carotinoid, und zwar eins mit vielen Gesundheits-Wirkungen: Lycopin schützt vor allen möglichen Krebsarten, und es schützt das Herz. Die in Mexiko reichlich verwendeten Tomaten in den Salsas machen das Lycopin besser nutzbar als der rohe Verzehr dieses Gemüses, vor allen Dingen ist in den mexikanischen Salsas das Lycopin wesentlich stärker konzentriert als in rohen Tomaten.
Die Fleisch-Legende: Vegetarischer im Mittelmeerraum?
Vereinzelt lese ich immer wieder von den Behauptungen mancher Gesundheits-Seiten, dass die mediterrane Küche dadurch gesünder wird, dass man „deutlich weniger Fleisch äße“ und dafür gegenüber Mitteleuropa mehr Fisch essen würde. Das ist nicht korrekt.
In bestimmten Regionen der iberischen Halbinsel, Italiens, vor allen Dingen aber an den Balkan-Anrainerstaaten inklusive Griechenland ist der Fleischverzehr durchaus hoch, wenn auch nicht ganz so extrem, wie die Speisekarte griechischer oder ehemals jugoslawischer Restaurants vermuten lässt: vegetarische Hauptgerichte sind hier eher rar, und Fischgerichte sind in der traditionellen Küche auf die Küstenstreifen beschränkt, während im Landesinneren durchaus Rind-, Schwein-, Ziegen-, Lamm- und Geflügelgerichte dominieren.
Für die Vegetarier-Fraktion hat die mexikanische Küche eindeutig Vorteile. Wobei eine Küche mit Fleisch nicht zwangsläufiger Weise ungesünder sein muss als eine vegetarische Kost.
Mariniert und mit Kräutern und viel Gemüse
Das Fleisch gesund sein kann, liegt nicht nur im Stoffwechseltyp begründet (können Sie sich einen vegetarisch lebenden Inuit / Eskimo vorstellen?), sondern auch an der Qualität und Zubereitung. Kräuter, der bereits erwähnte Knoblauch und Marinaden „mediterran“ beziehungsweise die Salsas „mexikanisch“ machen den Unterschied. Das Eiweiß aus tierischer Kost wird verdaulicher, Enzyme werden angeregt, ungesunde Einflüsse durch z.B. Grillen (wie krebserregende Nitrosamine) durch die Würzung und Marinade ausgeglichen.
Zusammengefasst schenken sich die mediterrane und die mexikanische Kost wenig, aber: Traditionell sollte es sein. Auch in der Zubereitung. Mexikanische Fertigsaucen aus der Flasche mit Zusatzstoffen und vor allem reichlich Zucker bringen keinen gesundheitlichen Nutzen!
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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