Mein Tipp der Woche
Osteoporose: Wie Sie den Knochenschwund wirklich aufhalten!?

Donnerstag, 01. Dezember 2011

Mein Tipp der Woche

Desinfektion ohne Nebenwirkungen

Desinfektionsmittel töten Keime ab und sorgen für Sicherheit im Haushalt – vor allen Dingen dann, wenn die lieben Kinder gerade ihre „orale Phase“ durchmachen und alles in den Mund nehmen.

Allerdings: Sie werden über Haut und Schleimhäute aufgenommen und können die Gesundheit schädigen – zumindest langfristig; die Leber wird beeinträchtigt, die Hormonproduktion kann durcheinander geraten und die natürliche Bakterienflora auf den Schleimhäuten des Organismus wird gefährdet. Aber es gibt Abhilfe, mit einer garantiert nebenwirkungsfreien Desinfektions-Combo aus der Natur: Apfelessig und 3%-Wasserstoffperoxyd.

Nacheinander, wohlgemerkt. Wobei die Reihenfolge egal ist. Kaufen Sie sich zwei „leere“ Sprühflaschen, befüllen Sie eine mit Apfelessig und die andere mit 3%-iger Wasserstoffperoxydlösung. Sprühen, wischen – und die gleiche Übung nach 2 Minuten mit der anderen Lösung wiederholen: übliche Haushaltskeime werden zu 99% ausgemerzt!

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:

Osteoporose: Wie Sie den Knochenschwund wirklich aufhalten!?


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

ab 60 ist er ein Thema, der Knochenschwund, auch als Osteoporose bekannt. Die Knochen werden brüchig, die Gefahr eines Bruchs, oder wie der Arzt sich vornehm ausdrückt, einer Fraktur, nimmt zu.

Früher hieß es immer: Milch gegen Osteoporose. Mittlerweile steht die Milch nicht mehr ganz so im Mittelpunkt, wohl auch, weil es sich in der Zwischenzeit herumgesprochen hat, dass Milch „suboptimal“ ist.

Der Arzt verordnet die Kalzium-Brausetablette in der (eitlen) Hoffnung, den Knochenschwund aufhalten zu können. Leider musste ich bei meinen älteren Patienten beobachten: Je mehr Kalziumtabletten, um so krummer – und stehe heute mit meiner Behauptung nicht mehr alleine da, dass Kalziumtabletten sicher ihre Vorteile haben, nur nicht bei Osteoporose.

Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Osteoporose: Wie Sie den Knochenschwund wirklich aufhalten!?


Osteoporose: Wie Sie den
Knochenschwund wirklich aufhalten!?


Osteoporose – ein Schreckgespenst der Generation 60+, vor allem des weiblichen Anteils. Meine Beobachtung zeigt, wer einmal den berühmt-berüchtigten Oberschenkelhalsbruch hatte, der baut ab an Mobilität, an Regsamkeit. Altern im Zeitraffer sozusagen, woran sicherlich nicht nur wochenlanges Liegen und mühselige Rehabilitationsmaßnahmen, sondern auch der Tablettenkonsum, besonders an Schmerzmitteln, seinen Anteil trägt.

Also gilt auch bei Osteoporose, wie bei jeder anderen Krankheit auch: Besser gar nicht erst so weit kommen lassen!

Heißt Osteoporose, dass der
Körper mehr Kalzium braucht?

Eine gute Frage. Oberflächlich gesehen ja. Aber der menschliche Stoffwechsel ist sehr viel komplexer, als dass diese „Einbahnstraßenantwort“ ausreichend wäre. Denn neben den Mineralien arbeiten der Zellstoffwechsel und Hormone Hand in Hand, um den Kalziumauf- und Abbau zu koordinieren. Und dass es nur am Kalzium liegt, diese Annahme kann durch ein simples Experiment entkräftet werden:

Legt man einen Tierknochen in Essig ein, wird dieser „entkalkt“, das heißt, durch die Essigsäure wird ihm Kalzium entzogen. Der Knochen wird dadurch aber erweicht! Osteoporotische Knochen sind aber nicht weich und biegsam, sondern sie sind hart, brüchig und spröde. Würde dem Knochen aber bei Osteoporose ausschließlich Kalzium entzogen, müsste dieser genauso weich und biegsam werden. Es ist nicht nur das Kalzium – das gesamte organische Stoffwechselgefüge des Knochens ist gestört.

„Katabole Stoffwechsellage“ – was ist das denn?

Im Alter bauen wir ab – das ist keine neue Erkenntnis. Allein, mit verschiedenen Nahrungsergänzungen versuchen wir dies zu verhindern. Aber was heißt das? Vereinfacht ausgedrückt, dass der Organismus „funktionelle Körpermasse“ verliert und im Gegenzug Fett- und Bindegewebe aufbaut. Diese Prozesse lassen sich in vielen Fällen bremsen – aber nicht damit, indem man mehr von bestimmten Dingen zu sich nimmt, sondern in dem man sie in der Ernährung neu gewichtet.

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Im Bezug auf die Knochengesundheit bedeutet das: Das Verhältnis verschiedener Mineralstoffe und Nährstoffe zueinander muss sich ändern!

Der Körper schafft es nicht, das viele Kalzium aus einer „kalziumreichen“ Ernährung in den Körper einzubauen – da, wo es hingehört, also beispielsweise in die Knochen. Stattdessen gibt es mehr Steinleiden und Arteriosklerose.

Und die verstärken sich meiner Beobachtung nach noch mit einer Kalzium- (und Eiweiß-)reichen Ernährung. Also: „Weniger ist mehr“! Weniger Kalzium, dafür mehr von den Dingen, die den Kalziumhaushalt im Körper koordinieren: Magnesium und Vitamin D!

Magnesium ist besonders wirksam in der Form von Orotat

Eine besonders gute Bioverfügbarkeit für Magnesium, sprich, eine gute Verwertung vom Körper, gewährleistet Magnesiumorotat. Außerdem noch gut sind Magnesiumchelat und Magnesiumchlorid, neben dem organischen Magnesium, das besonders reichlich von Frischpflanzenpresssäften (haben Sie einen Entsafter zuhause?) beziehungsweise frischem Gemüse und Gemüsesäften geliefert wird. Diese Formen von Magnesium leisten außerdem noch einen guten Herz- und Gefäßschutz, gleichwertig beispielsweise mit Omega-3-Fettsäuren.

Im „Osteoporose-Alter“ sollten Sie eiweißreiche Nahrungsmittel, die auch viel Kalzium enthalten, eher moderat zu sich nehmen beziehungsweise sogar einschränken!

Denken Sie immer daran, es kommt nicht darauf an, was Sie essen (oder trinken), sondern darauf, was der Körper draus macht. Milchprodukte sind da eher – zumal mit höherem Alter – keine so günstige Idee. Sie enthält schwer verdauliches Eiweiß, das von älteren Menschen enzymatisch nicht gut aufgespalten werden kann.

In überschaubaren Mengen Buttermilch und Joghurt sind o.k., etwas Käse und Quark für den gelegentlichen Genuss... aber kommen Sie lieber nicht auf die Idee, einen Liter Milch pro Tag „gegen die Osteoporose“ zu trinken! Gutes, organisches, bioverfügbares Kalzium finden Sie hingegen in Blattgemüse und Brokkoli!

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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