Mein Tipp des Monats
Was tun bei Regelbeschwerden?!

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Mein Tipp des Monats

Was tun bei Seitenstechen?

Das kann selbst dem „Profi“ mal passieren: Seitenstechen. Vielleicht haben Sie einen schlechten Tag erwischt, vielleicht ist der Biorhythmus auf einem Tiefpunkt: Tatsache ist, es kann jeden treffen, der sich bewegt.

Was tun, wenn es einen richtig heftig erwischt?
Drei Maßnahmen helfen:

Erstens: Nehmen Sie langsam das Tempo raus. Manch unerfahrener Jogger bleibt sofort stehen, streckt sich und schnappt nach Luft. Dadurch wird es erst mal schlimmer.

Zweitens: Nehmen Sie Ihre Arme vor dem Bauch zusammen (überkreuz), beugen Sie sich nach vorne und pressen Sie die Arme beim Ausatmen in den Bauch unterhalb des Rippenbogens. Atmen Sie dabei langsam und vollständig aus.

Drittens: Sobald Sie wieder erholt sind, einen Gang runter schalten.

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps...

Was tun bei Regelbeschwerden?!


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

heute wende ich mich vor allem an die Ersteren!

Vielleicht kennen Sie das Problem, dass Sie bereits vor den eigentlichen „Tagen“, der allmonatlichen Regel ebenso unsanft wie nachdrücklich auf die Menstruation hingewiesen werden: Nämlich in Form von Regelbeschwerden!

Schweißausbrüche, Bauch- oder Rückenschmerzen, allgemeines Unwohlsein oder Unbehagen, ja sogar Krämpfe auf der körperlichen Seite sowie Reizbarkeit, Sensibilität und Heißhunger auf Süßes mehr aus der Psyche heraus sind unverkennbare Anzeichen des PMS, des Prämenstruellen Syndroms.

Die Beschwerden, die den Betroffenen und zuweilen den Partnern auf die Nerven gehen, müssen allerdings nicht sein. Es gibt in der Naturmedizin zahlreiche symptomatische, aber auch ursächliche Therapiemöglichkeiten für zuhause.

Lesen Sie außerdem in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Erste Hilfe bei Seitenstechen!


Was tun bei Regelbeschwerden?!


Woran denken Sie bei PMS (= Prämenstruelles Syndrom)? Richtig, an die Hormone. Hormonschwankungen sind fast immer an dieser nervigen, einmal im Monat auftretenden Symptomkalotte beteiligt. Allerdings: Es müssen nicht immer die „weiblichen“ (Eierstock-) Hormone sein. Denn die Schilddrüse spielt häufig ebenso eine Rolle!

Beweis gefällig? An den Tagen vor den Tagen tritt gehäuft der berühmte Appetit nach Schokolade und Süßem allgemein auf. Und dieser Appetit wird nicht von den Eierstöcken gesteuert, die mehr aus Energydrinks, pikant Gewürztes, Kaffee oder Milchprodukte „bestehen“ – sondern von der Schilddrüse.

Die Schilddrüse reagiert auf süß und kann an den Tagen vor den Tagen augenfällige Aktivitätsschwankungen aufweisen. Natürlich nicht alleine. Aber auch. Und daher sollten Sie die Schilddrüse ein bisschen mit im Auge behalten.

Weswegen es eine gute Idee ist, PMS-Beschwerden, die „nicht so gut“ auf andere Hausmittelchen reagieren, mit Waschungen von Eichenrindenabsud zu behandeln. Und zwar nicht am Unterleib, sondern, richtig, Sie ahnen es, am Hals bzw. der Schilddrüse.

Damit mal Ruhe einkehrt: Magnesium

Und damit Magnesium bei den verschiedensten Beschwerden des PMS schnell helfen kann, empfehle ich die alte Darreichungsform als Schüssler’sche „heiße Sieben“.

Man nehme: Zehn Tabletten Magnesium phosphoricum D 6 „biochemisches Mittel nach Schüssler“ (gibt es rezeptfrei in der Apotheke), löse diese in einer Tasse heißen Wassers auf und löffle – nämlich alle zehn Minuten ein Teelöffel (Plastik!), für eine Stunde oder zwei, und das immer abends.

Timing beim Fußbad

Warme Fußbäder sind sehr hilfreich – wenn Sie gemacht werden, bevor der „Zirkus“ losgeht. Das erfordert Timing, Fingerspitzengefühl für den richtigen Zeitpunkt – und Erfahrung. Wenn Sie einen Kalender führen, nach dem Sie Ihre Tage vorausberechnen, und genau wissen, dass drei Tage vor dem Eintritt der Blutung die Beschwerden anfangen, dann rein mit den Füßen ins warme bis heiße (gut verträglich!) Fußbad am Vorabend – alleine das mildert, regelmäßig angewandt, die Beschwerden schon um rund 50%.

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Unsere Empfehlung:


Erkältung +++ Rücken- und Gelenkschmerzen +++
Kopfschmerz und Migräne +++ Durchfall und Darmbeschwerden +++ Blasenentzündung +++ Neurodermitis




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7 Volksleiden
ganz ohne Medikamente!!


Viele dieser Beschwerden und Symptome können Sie ganz ohne Praxis-Gebühr, Schmerzspritzen, Antibiotika oder Fieberzäpfchen selbst zu Hause behandeln.

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Ein Tee, ein ätherisches Öl –
etwas weniger gängig, aber sehr wirksam!

Zinnkraut als Tee – 1 TL des Krauts ca. 5-7 Minuten auf eine Tasse Wasser ziehen lassen, mildern die Beschwerden ab: „In der Ruhe liegt die Kraft“. Sollten ihre Beschwerden überwiegend nervöser Natur sein, empfehle ich ätherisches Öl „Jasmin“ (lat.: Gelsemium).

Viele nervöse Beschwerden reagieren positiv auf den Duft, und in der Homöopathie wird Jasmin / Gelsemium vor allen Dingen dann angewandt, wenn bestimmte funktionelle Beschwerden des Unterleibs (Bauch, Darm, ableitende Harnwege, weibliche Geschlechtsorgane) funktionell-vegetativ gesteuert sind: beispielsweise das Symptom der „Prüfungsdurchfälle“ oder aber Regelbeschwerden, die mit innerer Unruhe einhergehen.

Merken Sie sich folgendes Symptom für die (dezente) Verwendung als Duftöl: „Sie wissen nicht, wo Ihnen der Kopf steht“.

Wie die Osteopathie bei dauernd
wiederkehrenden Beschwerden helfen kann

Kehren die Beschwerden in sehr (un)schöner Regelmäßigkeit wieder, bestehen schon sehr lange oder sprechen auf die Hausmittel und naturheilkundlichen Sachen nicht oder schlecht an, kann die Osteopathie gute Dienste leisten.

Bei der heute häufig zu findenden Bindegewebsschwäche können Lageanomalien beispielsweise der Gebärmutter häufig zu Funktionsstörungen führen, sogar der aufgrund von Darmträgheit ständig aufgeblähte Bauch kann dies tun.

Eine Osteopathische Behandlung des Bauchraums kombiniert mit einer der vegetativen Zentren („Ganglien“) kann das Areal nachhaltig entspannen helfen. Die Funktion der Eierstöcke und Gebärmutter wird mechanisch und manuell verbessert, Regelbeschwerden, aber auch Verstopfung, allgemeine Nervosität nehmen ab.

Nachhaltige Erfolge sieht man oft schon nach zwei bis vier Behandlungen, auch wenn die konventionellen Mittel versagen. Probieren Sie es aus!

Funktioneller Auslöser: Die obere Lendenwirbelsäule!

Auch hier lohnt es sich einmal nachzusehen. Die Wirbel, die im unteren Brustwirbel- und oberen Lendenwirbelbereich liegen, lösen bei Verschiebungen und Blockaden nicht immer Rückenbeschwerden aus.

Können aber im Zeitfenster „vor der Regel“ zusammen mit den Reaktionen des vegetativen Nervensystems Beschwerden in diesem Bereich verstärken, ganz einfach weil die Blockierung des Nervenflusses der Nervensegmente für Eierstöcke und Gebärmutter die Funktion verschlechtern. Abhilfe schafft in diesem Fall z.B. die Wirbelsäulentherapie nach Dorn.

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Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr
und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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