Mein Tipp des Tages
Was tun bei Pseudokrupp?

Donnerstag, 03. Juni 2010

Mein Tipp des Tages

Knieschmerzen bei Sportlern!

Man wundert sich ja schon, warum insbesondere Knieprobleme bei Sportlern schon in jungen Jahren öfter auftreten, auch wenn sie keinen Sport ausüben, der jetzt unbedingt verletzungsanfällig wie beispielsweise Fußball ist. Der Grund dafür ist (fast) immer folgender: Bei sportlicher Bewegung wird der „Beinstrecker“ (der vordere Oberschenkelmuskel, der Quadrizeps femoris) stärker belastet als der „Beinbeuger“ auf der Rückseite des Oberschenkels.

Dadurch entsteht nach einer Weile ein Unterschied in der Muskelgrundspannung, dem Tonus. Überdehnung und Stauchung von Sehnen und Muskelansätzen, chronisch, beinahe unbemerkt, sind die Folge.

Daher mein Tipp: Egal welchen Sport Sie betreiben, achten Sie immer darauf, auch den Beinbeugemuskel zu trainieren – und die Beine auch in beide Richtungen zu dehnen!

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps...

Was tun bei Knieschmerzen und Pseudokrupp?


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Pseudokrupp“ – bei diesem Wort klingeln vor allen Dingen bei jungen Eltern sämtliche Alarmglocken.

Der bellende, trockene Husten, der mit Atemnot und Stichen in der Brust einher geht, kann zu Erstickungsanfällen führen und ist fast immer die Folge einer kindlichen Viruserkrankung – in Kombination mit anderen ungünstigen Faktoren.

Faustregel für Schulmediziner: „Täglich ein Zäpfchen Kortison – dann ist es nach 2 Tagen vorbei.“ Ein richtiges Problem wird die Krankheit, deren wissenschaftliche Bezeichnung „Stenosierende Laryngitis“ lautet, wenn sie öfter vorkommt – denn dann besteht Asthmagefahr. Von diesen Ausnahmesituationen soll hier allerdings nicht die Rede sein, hier geht es um den akuten unkomplizierten Verlauf.

Lesen Sie außerdem in Top-Gesundheitstipps über:
Knieprobleme bei Sportlern, was langfristig zu tun ist!?


Was tun bei Pseudokrupp?


Pseudokrupp tritt im Unterschied zum echten Krupphusten, dessen Ursache die Infektionskrankheit Diphterie (heute sehr selten) ist, fast immer in Folge einer Virusinfektion auf – und dann meist gepaart mit anderen unglücklichen Umständen, die einem schon auf den Atem schlagen können. Betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder.

Die „erste Hilfe“

Das Kind zu beruhigen, hilft – und das fast immer. Geborgenheit und Nähe sind die wichtigsten Entspanner für das junge Leben, und das wirkt sich auch auf „akute“ Probleme am besten aus – das braucht man wohl Eltern kaum zu sagen. Wichtig dabei: Nur nicht selbst in Panik ausbrechen. Leichter gesagt als getan, zugegebenermaßen.

Eigentlich tut kühle und sehr feuchte Luft gut. Aber wenn es mit der Raumbefeuchtung schnell gehen soll – schließlich geht es hier um einen akuten Notfall – stellt man die Temperatur etwas hintenan und dreht den Heißwasserhahn des Waschbeckens voll auf. Man hält das Kind dann allerdings nicht direkt über die Dampfschwaden, sondern einen halben bis einen Meter darüber – bis dahin hat sich der Wasserdampf abgekühlt.

Achtung:

Artet das Ganze in Atemnot beziehungsweise einem Erstickungsanfall aus, sollte sofort der Notarzt verständigt werden. Natürlich immer mit der Priorität: Erst um das Kind kümmern, dann den Notarzt verständigen, falls nur eine Person anwesend ist.

Bloß nicht! Ätherische Öle inhalieren lassen!

Das Falscheste vom Falschen ist die Anwendung ätherischer Öle, auch wenn immer wieder auf Naturheilseiten beschrieben: Gilt für das innerliche und äußerliche. Also: Nicht einatmen und erst recht nicht einnehmen! Das gilt vor allen Dingen dann, wenn eine Allergie mit im Spiel sein könnte.

Weitere ungünstige Faktoren: Heizungsluft – die Raumtemperatur sollte bestenfalls 17 bis 18°C betragen, eher weniger – natürlich in der kalten Jahreszeit. Rauchen geht, wie Sie sich sicherlich vorstellen können, gar nicht. Und dringend empfehle ich einen Check der Wohnung auf Schimmelpilze, besonders da wo das Kind sich häufiger aufhält und besonders dann wenn die Erkrankung öfter auftritt.

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Sind Sie mit Spitzwegerich vertraut?

Lange, lanzettartige Blätter mit auf die Spitze zulaufender Blattaderung – das ist das Merkmal einer einkeimblättrigen Pflanze, die der Spitzwegerich ist. Die 10 bis 20 cm hohen Pflanzen stehen an Wegrändern. Die Blätter verwenden, natürlich gründlich waschen, oder in der Apotheke / im Reformhaus nach dem getrockneten Tee fragen. Daraus Tee bereiten – oder aus dem Presssaft der Pflanze zusammen mit etwas Wasser 1:1 verdünnt zum Trinken geben. Etwa einen Esslöffel voll.

Alternativ kann Rettichsaft zum Einsatz kommen

Auch der wird gemischt, sonst ist er zu scharf – und zwar mit kaltgeschlagenem Honig. Wenn das gar nicht geht, bietet sich als Alternative der Essig-Honig-Saft an: Ein TL naturtrüber Apfelessig mit einem TL kaltgeschlagenem Honig in etwa Handwarmem Wasser auflösen, verrühren und trinken.

Sofern nicht (bekannte) allergische Gründe hinter dem Pseudokrupp stecken, kann man Echinacea purpurea (Echinacin) einsetzen.

Für die Homöopathen…

Mit Homöopathie sollte man bei solchen Sachen immer sehr, sehr vorsichtig sein, gerade als Laie. Denn oft genug verstärken sich auch akute Symptome mit der Arzneigabe, und das wollen wir ja nun wirklich vermeiden. Der Vollständigkeit halber: Aconitum ab D8 aufwärts hat die „breiteste“ Indikation (Merkmal ist der hochrote Kopf!) und Bryonia, ab D6 aufwärts, hat als „ganz charakteristisches“ Symptom den trockenen Husten mit Stichen in der Brust.

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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