Mein Tipp des Monats
Kleiner Sport mit großer Wirkung!?

Donnerstag, 28. Mai 2009

Mein Tipp des Monats
(Diesmal aus meinem eigenen Leben gegriffen!)

Wie Sie mit Johanniskrautöl auch
akute Kniebeschwerden schnell beseitigen

Auch wenn mein Motto „nicht hart, sondern smart trainieren“ lautet…als ich vor einer guten Woche das erste Mal seit vielen Jahren (genauer gesagt, seit beinahe 20) wieder auf ein Fahrrad gestiegen bin, war ich recht angetan von dem Gedanken, mir nach einem arbeitsreichen „Stubenhockerwinter“ tüchtig „den Muff aus der Lunge zu blasen“.

Aber wie das immer im Leben ist, für den Anfang sind 20 oder 30 km bewegten Reliefs dann doch etwas viel, was mir meine Knie mit leichten Verspannungen quittierten. Die Lösung präsentierte sich mir in der Form von naturreinem Johanniskrautöl, das ich zweimal über das Knie einmassierte – das unangenehme Gefühl, sich übernommen zu haben, war nach nicht einmal einer halben Stunde komplett verschwunden. Womit sich die Einsetzbarkeit von Johanniskrautöl auch auf den akuten Schmerzzustand bei Gelenken ausdehnen lässt!

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„Kleiner Sport mit großer Wirkung“!


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

mal ganz ehrlich? Würden Sie sich, statt jeden Tag zweimal die Zähne für einige Minuten zu putzen, die Zähne nur einmal im Monat für zwei Stunden putzen? Ganz sicher nicht!

Doch viele tun dies, im übertragenen Sinne, nämlich dann, wenn es um das (für manchen unangenehme, da mit notorischem schlechten Gewissen verbundene) Thema Bewegung / sportliche Betätigung geht.

Sie kennen das vielleicht aus eigener Erfahrung: Man fasst einen Entschluss, sich „künftig mehr zu bewegen“, schmiedet voller Elan aufwändige Trainingspläne …und verschiebt diese Tag um Tag, immer weiter in die Zukunft, da man die Zeit nicht erübrigen kann, diese komplexen und zeitintensiven Pläne umzusetzen.

Ein schlechtes Gewissen gibt es gratis dazu, weil man es einfach „nicht packt“! Ein Autorenkollege von mir hat sich dieses Problems angenommen und ein kleines Büchlein darüber verfasst, und zwar im gleichen Verlag, in dem auch ich veröffentliche (Omega). Lassen Sie mich Ihnen heute dieses simple, aber wirkungsvolle Konzept nahebringen!



Kleiner Sport mit großer Wirkung


„Ab nächster Woche geht es rund! Ich habe mir schon mal einen Trainingsplan aufgestellt!“ besprechen Sie aufgekratzt mit dem Kollegen. Denn der liebe Onkel Doktor hat Ihnen den dringenden Rat gegeben, sich mehr zu bewegen. Mit Betonung auf DRINGEND. Und das wollen Sie natürlich umsetzen!

„Beim Fitnessstudio bin ich schon zum Probetraining angemeldet, und ein Mountainbike für 1500 Euro steht auch schon im Keller!“

Enthusiastisch listen Sie Ihren vorgestellten „Trainingsplan“ auf, der Ihnen an exakt einem von sieben Wochentagen eine Trainingspause zugesteht. Ansonsten haben Sie alles, was Sie an freier Zeit erübrigen können (sprich: Ihre Freizeit!) für intensives Training verplant, und beschleunigen damit wohl schneller von Null auf Hundert als jeder Ihnen bekannte Sportwagen. Vor allem dann, wenn Sie sich bis dato höchstens mal „aus der Couch“ bewegt haben, um sich ein Bier zu holen…

Aber Sie haben nicht mit einem kleinen, aber entscheidenden Problem gerechnet: Die nächste Woche kommt tatsächlich, und die Welt ist am Wochenende schon wieder nicht untergegangen...

Und nicht nur die nächste Woche kommt, sondern Ihnen kommt auch noch etwas, und zwar „dazwischen“. Und exakt darin liegt der Hund begraben…

Am Montag ruft die liebe Gattin an und trägt auf, dass Sie noch Nudeln und Karotten braucht, weil sie endlich einmal das leckere Sizilianische Nudelrezept realisieren wollte. Ungeahnte Folge: Sie kommen zu spät zu Ihrer Verabredung mit dem Fitnesstrainer.

Am Dienstag bittet Kollege Mayer, noch so lange anwesend zu sein, bis der Mechaniker sämtliche Anschlüsse des Intranets in Ihrem Betrieb überprüft hat. Und bis der fertig ist, ist es auch schon fast dunkel und Ihr 1500 Euro Mountainbike hat kein Licht…

Auch wenn ich mir das jetzt alles aus den Fingern sauge, Sie ahnen schon, wie es weitergeht: Aus Trainingsplänen, die auf dem Papier schön regelmäßig und anspruchsvoll aussehen, wird eine sehr unregelmäßige, um nicht zu sagen (ich drücke mich einmal bewusst böswillig aus) „gelegentliche“ Realität.

Einhergehend mit Muskelkater, aber ohne erhofften Muskel- und Ausdaueraufbau und auch ohne Gewichtsverlust und verbesserte Gesundheit.

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Was läuft falsch?

Die Wahrheit ist, dass fast jeder „Sport-Anfänger“ sich in der Praxis nicht umsetzbare Ziele setzt. Die weder mit unserem Lebensrhythmus noch mit dem darin enthaltenen Stresspotential vereinbar sind. Kurz und knapp, es ist einfach nicht machbar!

Und da sind unsere so genannten Gesundheitsexperten nicht ganz unschuldig. Nämlich, bei einem bis dato konsequenten Nichtsportler den Eindruck zu erwecken, es sei jetzt „allerhöchste Zeit“, sich mehr zu bewegen, und „das ganz dringend“, denn „mit Ihrem bisherigen Lebenswandel bringen Sie sich schnell ins Grab“. Ist es da verwunderlich, dass der arme Betroffene da in eine heillose Panik verfällt und nun glaubt, er müsse alles die letzten womöglich 25 Jahre Versäumte dringend nachholen?

Der Schuss geht mit einiger Sicherheit nach hinten los. Denn Panik, oder Angst vor „Bestrafung“ einer Weiterführung der bisherigen (weitgehend bewegungslosen) Lebensweise ist keine Motivation, etwas zum Positiven zu ändern. Und um der Wahrheit die Ehre zu geben, es ändert sich auch nichts.

Jedenfalls nicht zum Positiven. Es treten einzig und allein Frustration und ein massives schlechtes Gewissen hinzu. Die, wie wir heute dank der modernen Stressforschung wissen, eher einen belastenden Effekt auf unsere Gesundheit haben!

Aber lassen Sie mich Ihnen einmal ein neues Szenario aufzeigen. Nämlich eines, wie alles sein könnte…

Eines Tages möchten Sie die Wendeltreppe Ihrer Mansardenwohnung hinabsteigen, denken sich nichts Böses dabei, ...

… und stützen sich mit Ihren Händen in Schräglage auf das Treppengeländer…und machen fünf Liegestütze. Und das Tollste ist: ES KLAPPT! (Ja, ich bin mir da ganz sicher!!!)

Zwanzig Minuten später möchten Sie Ihre Bushaltestelle erreichen und stellen fest, dass es zeitlich etwas eng wird. Ein kurzer, knackiger 50-Meter-Sprint, den Sie sich eigentlich gar nicht mehr zugetraut hätten ob Ihres „Hüftgoldes“, reißt es raus.

Und später dann, statt sich während der Frühstückspause ein zweifelhaftes, da zucker- und kalorienreiches „Frühstückchen“ zu gönnen, lehnen Sie sich gegen eine glatte Tür. Und gehen dabei ein bisschen in die Knie. Ein bisschen weiter, weiter…bis sie „sitzen“, also Ihre Oberschenkel waagerecht sind. Vielleicht kennen Sie diese Übung aus dem Schulsport. Sie ist ziemlich anstrengend, und nach einer Minute spüren Sie ein Ziehen in Ihrer Oberschenkelmuskulatur.

„Gelegenheit macht Sport, oder: Bewegung to go!“

Es sind diese kleinen Momente im Leben, in denen man sich zum Beispiel an den Fingern in den Türrahmen hängt und langsam herablässt, um so lästige Rückenverspannungen vom Sitzen loszuwerden, 50 Meter schnell läuft oder abends vor dem Fernseher immer wieder mal die Beine anzieht und dann wieder ablässt.

In denen man sich morgens nach dem Aufwachen im Bett richtig räkelt und streckt und zehnmal mit dem Oberkörper aufrichtet (ohne die Hände zu Hilfe zu nehmen), bevor man die Bettstatt verlässt. In denen man auf der Stelle tritt (im wörtlichen, nicht im übertragenen Sinne) und am Treppenaufsatz mal für eine Minute mit den Beinen im Wechsel hoch und runter springt, bis man etwas außer Atem ist…

„Was soll das bitteschön bringen?“...

, fragen Sie. Als Sportler, der Sie bereits eine gewisse Trainingsroutine in den Alltag eingebaut haben. Doch Stopp, die Rechnung geht so nicht auf! Sie müssen sich das aus Sicht eines Mannes oder einer Frau vorstellen, der / die sich vorher so gut wie überhaupt nicht bewegt hat. Und dem vom Arzt empfohlen wurde, doch gefälligst mehr Sport zu treiben.

Denn alles, was ich Ihnen aufgezählt habe, sind sportliche Betätigungen, und wenn Sie die Gelegenheit für solche kleinen Turnübungen am Schopf packen und sie zehn, vielleicht 12 oder 15-mal in Ihren normalen Tagesablauf einbauen, kommen Sie insgesamt bereits auf eine halbe bis Dreiviertelstunde Bewegung am Tag. Und das ist immerhin eine Dreiviertelstunde mehr, als wenn Sie nichts tun.

Und (diese Rechnung ist eigentlich ganz logisch!): Es ist auch mehr, als Sie tun, wenn Sie eine nicht in den Alltag integrierbare Trainingsroutine aufstellen, an die Sie sich sowieso nie halten können!

Mein Motto: Bewegung braucht weder teure Apparate noch ausgefeilte Pläne!


Buchtipp:

Markus Mühlnickel
„Mini-Sport mit Maxi-Wirkung“
Omega Verlag 2009

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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