Mein Tipp des Monats
Was Sie gegen Mückenstiche tun können!?

Donnerstag, 13. August 2009

Mein Tipp des Monats

Verdauungsbeschwerden

Unklare Verdauungsbeschwerden beschäftigen einen Manchen von uns. Es drückt und bläht im Oberbauch, Sie müssen aufstoßen, Ihnen ist ein wenig übel…aber Sie haben kein Sodbrennen. Der Stuhlgang ist vielleicht ein bisschen weich und schmierig. Dann machen Sie eine Magen- und vielleicht eine Darmspiegelung, lassen sich die Galle untersuchen – nichts!

Des Rätsels Lösung findet sich oft in einem vernachlässigten Organ: der Bauchspeicheldrüse. Die kann nämlich – zum Beispiel durch Stress, falsches Essverhalten oder Medikamente bedingt – schlecht arbeiten.

Essen Sie mehrere kleine Mahlzeiten am Tag. Kauen Sie gründlich. Trennkost (Eiweiß zusammen mit Fett, Kohlehydrate für sich) kann sinnvoll sein. Essen Sie eine zeitlang keine Rohkost und trinken Sie nichts zu den Mahlzeiten. Essen Sie in Ruhe. Spätestens nach vier Wochen haben Sie es überstanden!

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps...

Was Sie gegen Mückenstiche tun können!?


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Hochsommer neigt sich dem Ende zu. Wie meistens in Deutschland, war er feucht, mild und wechselhaft. Das bedeutet: Reichlich Insekten. Insbesondere Schnaken, und die vor allem nachts im Schlafzimmer...

Erfahren Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps, welche alternativen Methoden Ihr Schlafgemach stechmückenfrei hält und wie Sie Stiche ganz naturheilkundlich versorgen.

Erfahren Sie außerdem: Was sollten Sie tun, wenn Sie Verdauungsprobleme haben und niemand ihnen sagen kann, wo die herkommen!?


Was Sie gegen Mückenstiche tun können!?


Das hohe, singende Sirren treibt Sie in den Wahnsinn. Sie wollen sich eigentlich Ihrem wohlverdienten Schlummer hingeben, da fallen die gemeinen Blutsauger in Scharen über Sie her. Und hinterlassen tagelang juckende und brennende Andenken. Sobald Sie allerdings unverhofft aufstehen und das Licht anknipsen, um mit dem Schlappen bewaffnet die Jagdsaison auf die gemeinen Biester zu eröffnen, verstecken die sich prompt.

Um dann, wenn Sie frustriert aufgegeben haben, wieder aus ihren Schlupflöchern zu kriechen und sich mit ihrem Blut vollzusaugen. Insektenspray wollen Sie nicht verwenden – Nervengift. Ein Fliegengitter ist für Ihr Schlafgemach nicht drin, denn vom Schlafzimmer geht ein Balkon raus. Was also tun?

Stechmücken…

Nachts, wenn die Temperaturen kräftig absinken, suchen die Blutsauger gerne die Nähe von Häusern und vor allen Dingen auch sehr gerne das Innere von Häusern auf. Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber wenn draußen in einer klaren Sommernacht die Temperaturen auf etwa 12°C absinken, sind es bei geöffnetem Fenster morgens in unserem Schlafzimmer immer noch um die 18°C, also deutlich wärmer. Und Mücken mögen es nun mal warm.

Vielleicht denken Sie: „Das geht mich nichts an, ich habe ein Fliegengitter vor dem Fenster.“ Manch einer, so auch ich, hat aber sein Schlafzimmer zum Balkon hinaus (wir wohnen in einer Mansardenwohnung, die über sage und schreibe drei Balkone verfügt!). Dann ist es schon vorbei mit dem Fliegengitter. Elektrische Mückenabwehrgeräte? Bringen nichts. Auch so genannte „Lichtfallen“ fangen zwar Insekten ein, aber leider nicht die Richtigen.

Die so genannten „Repellents“…

Sprich: mückenabwehrende Mittel, empfehle ich Ihnen nicht. Sie sind hautirritierend, nicht für kleine Kinder geeignet und damit auch für Erwachsene nicht eben gerade gesund. Auch angeblich mückenabwehrende Armbänder und andere Accessoires können Sie vergessen – sie bringen nichts.

Zugegeben…wir leben zwar nicht in den Tropen, aber…

Wenn die kleinen Plagegeister in Ihrer Gegend arg penetrant sind, können Sie es mit einem Moskitonetz versuchen. Optimal sind Netze mit einer Maschenweite zwischen 1,0 und 1,2 Millimeter – hier kann die Luft optimal zirkulieren, aber die Mücken können nicht durchschlüpfen.

Das Netz wird an der Decke befestigt und unter die Matratze gelegt, damit Sie wirklich sicher geschützt sind. Nur müssen Sie hierbei darauf achten, dass Sie wirklich keines der Biester „mit ins Bett nehmen“.

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Wie ist das eigentlich mit den
ätherischen Ölen als Anti-Mückenmittel?

Unterschiedlich. Wenn Sie einige der nachts offenliegenden Partien Ihres Körpers (nicht das Gesicht) mit einigen Tropfen der ätherischen Öle benetzen, kann Ihnen das die Mücken vom Leib halten. Meiner Erfahrung nach die besten (in dieser Reihenfolge): Melaleuca alternifolia (Teebaumöl), Nelkenöl und Eukalyptusöl, allerdings ein ganz bestimmtes: Eucalyptus citriodora. Aber auch wenn die nicht zuverlässig vor den Stichen schützen, haben sie doch einen anderen positiven Effekt…

„After-Stich-Party“ mit ätherischen Ölen
und anderen Mittelchen

Teebaumöl und Nelkenöl lindern nämlich meiner Beobachtung nach beinahe sofort die Folgen eines Stichs, und auch wenn sie lange dem Juckreiz nachgegeben haben: ein Tropfen davon auf die Einstichstelle, das Brennen einige Minuten lang ertragen – dann ist (fast) immer Ruhe.

Allerdings wird die Wirkung dieser beiden Öle noch von einer Substanz getoppt: reiner Aloe-Vera-Extrakt. Sollten Sie den zur Verfügung haben (das Optimum wäre, ein Blättchen an der Spitze aufzubrechen und den Saft auf die Stichwunde aufzutragen – das haben wir früher im Urlaub immer so gemacht!), können Sie davon ausgehen, dass der Juckreiz beinahe augenblicklich gelindert wird.

Wie ist das jetzt eigentlich mit dem Vitamin B1?

Es heißt ja immer, Vitamin B1 würde im Körper einen gewissen Schutz vor den Plagegeistern aufbauen. Stimmt das? Nun, meiner Erfahrung nach erhöht Vitamin B1 nicht eben gerade die Stichresistenz. Ich habe aber schon von einigen Leuten gehört, dass die Entzündungen durch den Stich nicht so stark sind, wenn Sie sich ausreichend mit Backhefe, Sonnenblumenkernen, Weizenkeimen oder Makadamianüssen versorgen. Dort kommt nämlich das Vitamin reichlich vor. Diese Beobachtungen können jedoch nicht verallgemeinert werden.

Eher „nicht wirksam“ ist jedoch der Verzehr von reichlich Knoblauch oder Zwiebeln. Abwehren tun Sie damit eher Ihre(n) Bettnachbarn / Bettnachbarin, falls vorhanden. Wie auch immer: (Selbst)versuch macht klug…

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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