Mein Tipp des Monats
Thema Trinken – noch ist der Sommer nicht vorbei!

Donnerstag, 30. Juli 2009

Mein Tipp des Monats

Wenn Wunden schlecht heilen
und unansehnliche Narben bilden

Wenn eine Wunde schlecht, oder gar nicht heilt, oder wenn Wunden wulstige Narben bilden, denkt man in erster Linie an irgendwelche Krankheiten, einen Mangel an Blutgerinnungsfaktoren oder an Vitaminen (Vitamin C!) oder Mineralstoffen (Zink!). Bei Diabetes z.B. heilen Wunden schlecht.

Eine mögliche Ursache wird allerdings oft übersehen: Enzymmangel. Gerade bei älteren Menschen ist die Enzymtätigkeit und insbesondere die der eiweißverdauenden Enzyme stark herabgesetzt. Meine Empfehlung, wenn Wunden nicht zuheilen wollen: Enzyme geben!

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps...

Thema Trinken – noch ist der Sommer nicht vorbei!


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

auch wenn die Witterung in diesen Tagen achterbahnartige Kapriolen hinlegt, die herzlich wenig mit dem zu tun haben, was man sich gemeinhin unter „Sommer“ vorstellt – es werden noch einige heiße Tage auf uns zu kommen.

Wenn Sie die gängigen Gesundheitsempfehlungen im Internet und sonstwo durchwühlen, heißt es lapidar „trinken Sie mindestens zwei Liter Wasser pro Tag“. Klar, wie viel man bei warmer Witterung trinken sollte, weiß heute jedes Kind, und wird bei jeder anständigen Hitzewelle sogar in den Nachrichtensendungen des Privatfernsehens rauf und runter gebetet.

Aber wissen Sie auch, wie Sie mit Trinken Ihr Hitzegefühl senken. Wann Sie trinken sollten, was genau erfrischen kann und was Sie meiden sollten. Ich verrate es Ihnen – in Top-Gesundheitstipps!


Thema Trinken –
noch ist der Sommer nicht vorbei!


Alle Jahre wieder, wenn das Thermometer auf die 30-Grad-Marke ansteigt (was bei uns in einer durchschnittlichen Sommerwoche 2-mal vorkommt, an den restlichen Tagen liegt es meist bei 15°C, aber lassen wir das…), kommen sie: Die Empfehlungen, doch ja viel zu trinken. Und natürlich sollten wir keinen oder zumindest nur sehr wenig Alkohol trinken.

Aber warum eigentlich nicht? Nun, Alkohol – und ganz besonders Bier – hat eine besondere Eigenschaft im Körper, nämlich die vegetativen Stresszentren „lahmzulegen“. Was sich auch in der Temperaturregelung, in der Schweißproduktion, im Blutdruck und im Mineralstoffhaushalt äußert.

Erstens: Der Körper verliert mehr Wasser, ganz besonders bei Genuss von Bier. Bier ist nämlich nahezu frei von Natrium, und sorgt damit indirekt dafür, dass mehr Wasser den Körper verlässt als aufgenommen wird! Indirekt, wenn auch mit einer anderen Ursache, bei Alkohol allgemein.

Bei der Stilllegung der vegetativen Stresszentren findet nämlich in den Zellen eine Verschiebung im Mineralstoffhaushalt statt – mit dem gleichen Ergebnis wie beim Biertrinken. Der Körper verliert mehr Wasser.

Thema Kaffee – der Deutschen liebstes Getränk erfährt zurzeit eine Rehabilitation in Gesundheitskreisen: Alzheimer soll er verhindern können und den Leberstoffwechsel verbessern. Dazu kann man stehen wie man will, bei Hitze ist er nichts. Der Grund: Er verengt (vorübergehend) die Blutgefäße und treibt so den Blutdruck in die Höhe.

Außerdem führt auch er zu verstärkter Wasserausscheidung. Auch wenn einige „Gesundheitsexperten“ Kaffee bei Hitze empfehlen: Aus der traditionellen chinesischen Medizin ist bekannt, dass Kaffee für innerliche Hitze und Trockenheit sorgt. In Kombination mit Wetterbedingter Hitze kann dies gerade bei Frauen jenseits der 40 und besonders in den Wechseljahren zum Problem werden!

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Kleine Mengen auf einmal trinken!

Das ist an sich nichts Neues. Neu hingegen ist ein „kleiner“ Trick von mir: Morgens mit einem Drittelliter Wasser starten (das ist ein großes Glas) – ohne Kohlensäure und „nüchtern“, das heißt einige Zeit vor dem Frühstück…und dann die Trinkmenge mit jedem Mal um rund 50 ml kleiner werden lassen, bis man – gegen Nachmittag oder am frühen Abend – bei rund 100 ml (0,1 l) Wasser pro „Trinkeinheit“ angekommen ist (die dann weiter beibehalten).

Dazu kommt, bis zur Mittagszeit immer mal zwischendrin Obst zu futtern – immer mit mindestens einer halben Stunde Abstand zum Trinken (Sie wissen schon, wegen der Enzyme…!). Und nachmittags, in der Halbzeit zwischen Mittag- und Abendessen statt des üblichen Snacks ein herrliches Stück kalte Wassermelone langsam und für sich verzehren.

Achten Sie wie immer darauf, zu den Hauptmahlzeiten wenn, dann höchstens Mini-Mengen zu trinken!

Wie ist das eigentlich mit „zuckerigen“
Getränken und Fruchtsäften (und Schorlen)?

Cola, Fanta und reine Fruchtsäfte empfehle ich eigentlich gar nicht. Bei Fruchtsaftschorlen ist das so eine Sache. Auch die enthalten (natürlichen) Zucker. Obwohl ich kein Freund von Zucker bin, kann ich bei Hitze ein Glas Fruchtsaftschorle pro Tag empfehlen. Warum? Zucker „kühlt“ nach der Lehre der Traditionellen Chinesischen Medizin.

Was ein Schlaglicht auf ein ganz besonderes Getränk wirft: Kalten Pfefferminztee mit Zucker. Dieses Getränk ist die Tradition der Beduinen, also der Wüstenvölker der Sahara. Und die wird im Sommer bekanntlich noch einige Grade heißer als unsere eher kühle Weltenregion. Auch hier ist der Zucker erlaubt, es ergänzt sich seine kühlende Wirkung mit der des Pfefferminztees!

Interessant!

Aus dem karibischen Raum kommen die Cocktails. Wir können uns vorstellen, dass auch die zur inneren Kühlung erdacht waren. Es gibt einen gewissen Unterschied zwischen den karibischen Inseln wie Kuba oder Jamaika und der nordafrikanischen Sahara. Letztere wird mit bis 50°C extrem heiß, hat aber extrem niedrige Luftfeuchte, wohingegen das Klima im karibischen Raum sehr gleichmäßig bei 26 bis 33°C liegt – aber mit hoher Luftfeuchte.

Wie dem auch sei, wenn Sie einmal ausgehen – an einem heißen Abend – und sich einen Cocktail schmecken lassen, stellen Sie sicher, dass Sie an diesem Abend keine Bäume mehr ausreißen wollen. Die Kombination aus Fruchtzucker und Alkohol „entspannt“ sehr stark!

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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