Mein Tipp des Monats
Vegetarische Ernährung, Teil 2...

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Mein Tipp des Monats

Depressionen durch Ernährung? – Auswege!

Sie müssen gar nicht mal so viel am Darm bemerken, selbst wenn Sie nur leicht zu Blähungen neigen...aber massiv zu Kopfschmerzen, Gereiztheit, Schlaflosigkeit, innerer Unruhe und Niedergeschlagenheit bis hin zur Depression.

Die Beschwerden sind so stark, dass Sie Ihren Bauch dabei kaum wahrnehmen, und doch liegt hier die Ursache! Bei einer schlechten Fructoseverwertung („Malabsorption“) bindet die nicht verdaute Fructose, also der Fruchtzucker, die Aminosäure „Tryptophan“, die eine Vorstufe von Serotonin darstellt, unserem Glückshormon.

Diese Aminosäure bleibt dadurch ungenutzt, der Serotoninspiegel sinkt – geistiges Unwohlsein ist die Folge. Eine Fruchtzuckerarme oder –freie Diät für einige Wochen bis Monate kann hier Abhilfe schaffen!

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps...

Vegetarische Ernährung, Teil 2...


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

bereits in der letzten Ausgabe von Top-Gesundheitstipps habe ich Ihnen einige kleine Tricks in der Ernährung verraten, um den optimalen Gesundheitswert aus vegetarischer Kost herauszuholen.

Heute kommen wir zum Zweiten Teil. Erfahren Sie in diesem Teil etwas über Ballaststoffe, über die Bedeutung dunkelgrünen Blattgemüses und wie Sie mit einem Trick besonders von den Vitalstoffen, die dieses zur Verfügung stellt, profitieren können.


Vegetarische Ernährung, Teil 2...


„Wenn ich mit Getreide vorsichtig sein muss,
wie komme ich dann an meine Ballaststoffe?“

Das ist eine sehr gute und berechtigte Frage. Denn: Ballaststoffe sind wichtig. Sie sorgen nicht nur für eine geregelte Verdauung, sondern liefern auch wichtige, kurzkettige Fettsäuren für die Schleimhäute des Dickdarms. Einigen Forschern zufolge stellen Sie sogar noch verwertbare Nährstoffe für den Menschen zur Verfügung.

Vollkorngetreide wird bei vielen Menschen ein Problem, wenn es nicht angekeimt / eingeweicht ist, da die Phytate, welche die Aufnahme bestimmter Mineralstoffe und Spurenelemente im Körper hemmen, überwiegend im Spelz sitzen. Auch wenn es angekeimt ist, kann es immer noch ein Problem mit dem Stärkereichtum geben.

Denn einige Menschen sind von Natur aus nicht auf eine stärkereiche Ernährung ausgelegt, und selbst wenn Sie als „Veganer“ Getreide und Hülsenfrüchte optimal kombinieren, dass Sie eine hohe biologische Wertigkeit (Verwertbarkeit der Eiweißstrukturen) erzielen, ist da immer noch viel Stärke drin.

Was also tun?

Die Idee kommt aus der Rohkostszene und stammt von Autoren wie Boutenko, Kulvinkas oder, im deutschen Sprachraum, Konz. Sie liegt in einem verstärkten Verzehr von dunkelgrünem, chlorophyllreichen Blattgemüse.

Das enthält Ballaststoffe und außerdem – in stark aufgeschlossener Form – Nährstoffe, die bei einer „normalen“ veganen Ernährung unter Umständen etwas zu kurz kommen können: Eiweiße und Kalzium.

Victoria Boutenko, eine russischstämmige Rohköstlerin, ist der Ansicht, dass man optimalerweise rund ein Drittel dunkelgrünes Blattgemüse pro Tag verzehren sollte, wie es beispielsweise unsere nächsten Verwandten im Tierreich, die Schimpansen, tun.

Franz Konz legt den Anteil an „essbaren Wildkräutern“ in seiner Rohkost-Diät auf rund 20% fest, spricht aber davon, dass man bei Kulturpflanzen den Anteil auf 35 bis 40% erhöhen müsse, weil diese nicht so viele Vitalstoffe enthielten. Boutenko wiederum sagt: „Wenn man wirklich davon profitieren will, sollte es schon mindestens ein halbes Pfund täglich sein.“ Also 250g!

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Unsere Empfehlung:

"34 Gesundheits-Geheimnisse,
die Ihnen kein (!) Arzt verrät...

(weil Ärzte lieber Medikamente verschreiben!!)



  MIT NICHTSTUN ABNEHMEN:
   
Warum Sie langfristig Gewicht verlieren und Ihre Figur
   verbessern, wenn Sie zum Essen etwas weglassen
   

  
DER MÄCHTIGE KREBS-BLOCKER:
   
Wie Sie mit nur 5 Nahrungsmitteln das Krebs-Risiko
   um bis zu 90% senken


  
GRIPPE NATÜRLICH BEKÄMPFEN:
   
Wie Sie eine Grippe mit 2 Arten von Tee in
   der Hälfte der Zeit überstehen
   


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Oh mein Gott, wie soll ich das nur schaffen?

Ein halbes Pfund dunkelgrünes Blattgemüse am Tag. Klingt überschaubar, ist aber in Wirklichkeit zwei große Schüsseln voller Salat, sprich: zweimal eine Kleinfamilienportion. Das ist ziemlich viel. Zumal man das Zeugs nicht mit zuckerreichen, süßstoffhaltigen oder sonst irgendwie industriell geschmacksverstärkenden Dressings „geschmacklich aufwerten“ sollte, sondern bestenfalls mit etwas Essig / Zitronensaft und (qualitativ hochwertigem) Öl.

Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit, und die macht jedem Rohköstler (und natürlich auch jedem Veganer und Vegetarier!) das Leben und insbesondere das Verdauen leichter:

Pürieren!

Aber vorher gleich eins: Püriertes Grünzeug „solo“ schmeckt furchtbar – ich habe es probiert. Also wertet man es geschmacklich etwas auf. Und zwar so, dass es hinterher wirklich gut schmeckt. Man nehme: Obst!

Und da ist erlaubt, was gefällt: Bananen (Klassiker), Exotisches wie Ananas und Passionsfrüchte (SEHR lecker!), Beerenobst (dito!), Birnen (ich empfehle Williams), Zitrusfrüchte (dann wird er ziemlich herb) aber natürlich, je nach Saison, auch Apfel, Pfirsich, Nektarine, Erdbeere, Weintrauben etc., etc. ...

Vor allen Dingen das Grünzeug sollte man immer mal wechseln: Blattspinat, Endivie, Mangold, Rucola, Feldsalat, grüner Blattkohl...da gibt es ebenso viele Möglichkeiten wie beim Obst. Dazu etwas Wasser, damit es den Mixer nicht überfordert.

Und dann gelten nur noch folgende Regeln:

Je mehr Grünzeug, desto mehr Vitalstoffe, desto langsamer steigt der Blutzuckerspiegel und desto länger werden Sie satt. Mich machen 500 ml Beeren-Birne-Blattspinat oder Endivien-„Smoothie“ länger satt als drei Vollkornbrötchen mit Butter, ein Naturjoghurt und ein Apfel. Probieren Sie es aus!

Jeder kann davon profitieren!

Im Prinzip ist es egal, ob Sie Vegetarier, Veganer, Rohköstler sind oder sich ganz normal ernähren: Ihre Gesundheit kann in jedem Fall davon profitieren. Püriert ist das Ganze wesentlich leichter verdaulich, was Sie allerdings nicht davon abhalten sollte, das Zeug gründlich zu kauen und einzuspeicheln. Im Frühling lässt sich zudem eine Entschlackungskur damit machen.

Natürlich gilt in allem der Hinweis, auf bestehende Erkrankungen zu achten, insbesondere auf Unverträglichkeiten, Allergien und Magen-Darm-Erkrankungen, die der Anwendung eventuell Grenzen setzen. Fragen Sie vorher bei einem Ernährungsberater nach!

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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