Mein Tipp der Woche
Ein ungewöhnlicher Trick bei Bluthochdruck
Als Bluthochdruck gelten alle Werte über 140:90. Und so mancher Betroffene kann schier tun was er will – die Werte sinken nicht auf ein normales Niveau ab. Doch an diese ungewöhnliche Therapie gegen Bluthochdruck haben Sie sicherlich noch nicht gedacht: Das Einhalten einer „Glyx“-Diät!
Glyx steht für eine Diät, die auf Nahrungsmitteln mit niedrigem glykämischen Index basiert – also auf Lebensmitteln, die den Blutzuckerspiegel nur langsam erhöhen. Isst man eine Diät, bei der Blutzuckerschwankungen sehr niedrig gehalten werden, kann der Körper mehr Magnesium halten.
Die Muskulatur entspannt sich, auch die Blutgefäße erweitern sich – der Blutdruck sinkt. Wenn Zucker- und Insulinwerte gleichmäßig sind, wird zudem mehr Natrium aus dem Körper ausgeschieden. Und der Körper entwässert ganz natürlich.
Effekt: Weniger versteckte Ödeme (Wasseransammlungen) – niedrigerer Blutdruck. Ganz ohne „Diuretika“ bzw. „Wassertablette“!
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Das erfahren Sie in dieser
Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Vitamin B12-Mangel: Unfug, oder vielleicht doch ernstes Problem?
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
Hand aufs Herz? Wie viele von Ihnen Veganer, also nehmen niemals Tierprodukte zu sich? Wahrscheinlich weniger als 10%, denke ich. Ernährungsexperten sind der Überzeugung:
Jeder, der nur gelegentlich tierische Produkte, und seien es nur Eier oder Milch, zu sich nimmt, bekommt genügend Vitamin B12 – denn der Körper braucht nur wenige Millionstel Gramm pro Tag davon – und kann einige Tausendstel Gramm auf Jahre speichern! Ein Mangel ist also ausgeschlossen. Es sei denn, Sie wären…Veganer, über viele Jahre hinweg. Oder?
Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Vitamin B12-Mangel: Unfug, oder vielleicht doch ernstes Problem?
Vitamin B12-Mangel: Unfug,
oder vielleicht doch ernstes Problem?
Bekommen Sie genügend Vitamin B12?
Vitamin B12 – der Fachbegriff lautet „Cyanocobalamin“, ist ein wichtiges Wasserlösliches Vitamin mit zahlreichen Aufgaben im Stoffwechsel. Es ist nur an wenigen chemischen Reaktionen beteiligt – aber ohne Vitamin B12 geht auf die Dauer nichts. Es ist beteiligt an der Zellteilung, der Blutbildung und an der Funktion des Nervensystems.
Es sorgt dafür, dass Homocystein (ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen) in Methionin umgewandelt wird und es sorgt für die Regeneration einer wichtigen Substanz, die für mentales und emotionales Wohlbefinden sorgt: S-Adenylmethionin, das in den englischsprachigen Ländern letztens sehr erfolgreich als natürliches Antidepressivum getestet wurde.
„Der Körper braucht nur wenige Mikrogramm, oder Millionstel Gramm am Tag, kann aber einige tausendstel Gramm speichern – ein Mangel ist nicht existent!“ werden die meisten Ärzte sagen, vor allem im Bezug darauf, dass die allermeisten Menschen wenigstens gelegentlich Tierprodukte, also Milchprodukte und Ei verzehren – auch wenn sie Vegetarier sind.
In der Tat: Theoretisch ist der tägliche Bedarf an Vitamin B12 leicht zu decken. Aber es gibt da auch noch eine andere Seite...
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Kann es in unserer Wohlstandsgesellschaft zu Mangelerscheinungen kommen?
Es kann – wenn auch nicht automatisch. Denn um sich gesundheitlich in eine so prekäre Lage zu bringen, dass Sie tatsächlich einen Mangel an Vitamin B12 bekommen, müssen Sie hart (negativ) arbeiten, um sich die Gesundheit zu ruinieren. Doch dies tun viele Menschen leider, wenn auch die meisten unbewusst.
Die Medizin – und zwar die Schulmedizin! – weiß schon seit Jahren: „Mangelerscheinungen von B12 können bei chronischen Darmentzündungen und erst recht bei einem so genannten „Kurzdarmsyndrom“ (durch viele Operationen am Darm) auftreten – weil der Darm das Vitamin dann nicht mehr aufnehmen kann. Auch die so genannte „Autoimmungastritis“ sowie Operationen am Magen führen in der Folge zu Mangelerscheinungen an diesem Vitamin. Das ist die medizinische Sichtweise. Hier die naturheilkundliche:
Abseits dieser Gründe für einen Vitamin B12-Mangel kann nach Meinung vieler Naturheilkundeexperten der schnelle, vor allen routinemäßige Griff zum Säureblocker oder Protonenpumpenhemmer (Magenmedikamente, die bei Sodbrennen und verschiedenen Magenbeschwerden von der Gastritis bis hin zum Geschwür gegeben werden) mittelfristig einen B12-Mangel auslösen.
Ich habe immer wieder Patienten in der Praxis, die über unterschiedlichste Beschwerden berichten, nachdem ein Protonenpumpenhemmer eingenommen wurde, vor allem über gestörte Darmfunktion, Depressionen und Energieverlust wird geklagt. Überlegen Sie sich daher besser zweimal, ob Sie ein „Antacidum“ (säurehemmendes Mittel) einnehmen wollen – oder sich die Mühe machen, das Geschehen im Magen ganzheitlich anzugehen.
Zumal sich die vermutete „Übersäuerung“ auch schon öfter als Mangel an Magensaft entpuppt hat, denn beide weisen überraschend ähnliche Symptome auf.
Sie brauchen noch nicht einmal
einen Säureblocker zu nehmen!
Naturheilkundler warnen, dass durch die heutige Lebens- und Ernährungsweise eher ein Mangel an Enzymen gefördert wird als ein Überschuss, etwa an Magensaft. Viele Menschen spülen Unmengen an (ungesunden) Getränken zum Essen herunter und gewöhnen sich daran, mindestens ebenso viele haben einen Großteil an Zucker und sehr stärkereichen Nahrungsmitteln in der Ernährung.
Ein Grund, dass diese Menschen immer müder, depressiver und teilnahmsloser werden – immer weniger Vitamin B12 und immer weniger von der oben erwähnten Aminosäure Methionin stehen zur Verfügung.
Was tun?
Es hängt ein wenig davon ab, ob Sie ernsthaft krank sind, beispielsweise an der erwähnten Autoimmungastritis zu leiden haben oder an einer chronischen Darmentzündung, oder einem Kurzdarmsyndrom. Oder ob Sie nicht mal bemerkt haben, dass Sie eine „Mangelerscheinung“ haben – aber beim Lesen dieser Worte hellhörig werden. Vitamin B12 kann also zum Problem werden.
Trotz unseres Überflusses: Ich schätze, dass rund 1/3 der Bevölkerung, die meisten sicherlich unbewusst, eine Mangelerscheinung an diesem wichtigen Vitamin haben. Wenn Sie an einer der oben genannten Krankheiten leiden, wird Ihr Arzt Ihnen dieses Vitamin (oder noch wahrscheinlicher, ein Vitamin B-Komplex-Präparat) spritzen.
Leiden Sie aber an „Alltagsbeschwerden“ wie nachlassendem Energieniveau, Erschöpfung, Blutarmut, eventuell an Herz-Kreislauf-Symptomen, die auf einen Mangel schließen lassen, müssen Sie eigentlich kein Vitamin B12 einnehmen.
Die folgenden Punkte tun’s auch - und ändern einiges binnen 6 bis 8 Wochen:
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Zum Essen nichts trinken – oder bestenfalls wenige, kleine Schlucke (Wasser)
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Zucker deutlich, und Stärke auf die Hälfte bis ein Drittel reduzieren
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Sehr gründlich kauen und Zeit lassen zum Essen
-
„Grüne Smoothies“ zubereiten: www.gruenesmoothies.de – die versorgen einen nicht nur mit B-Vitaminen und Folsäure, sondern regen auch den Magen und den Enzymhaushalt allgemein an. Vitamin B12 kann besser vom Körper verwertet werden!
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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