Mein Tipp der Woche
Einfach mal tief durchatmen!
Welcher Alltag stresst nicht, macht nervös oder angespannt und raubt dabei auch noch Energie? Natürlich, jeder! Aber Sie brauchen deswegen keinen Energydrink und keine Multivitamine, um sich wieder zu beruhigen und dabei gleichzeitig neue Kraft zu tanken: Atmen reicht auch. Hier eine Atemübung von Dr. Andrew Weil, unter anderem Autor des Buchs „Spontanheilungen“.
Er empfiehlt folgende Atemtechnik: Aufrecht sitzen und die Zungenspitze sanft von hinten gegen die oberen Schneidezähne drücken: Einatmen durch die Nase, dabei im Geiste bis vier zählen, den Atem anhalten ohne zu „drücken“ und dabei im Kopf bis sieben zählen, dann langsam mit einem Zischen durch den Mund ausatmen. Das Ausatmen sollte 8 Sekunden dauern. Die Technik vier Mal wiederholen.
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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps:
Vitamin D: Auf was Sie achten müssen, um davon zu profitieren!?
Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur |
Liebe Leserin, lieber Leser,
als ich im Herbst vergangenen Jahres, als die Medien (vergeblich) versuchten die Schweinegrippe-Hysterie zu schüren, empfahl ich einer Patientin, mit Vitamin D gegen Grippe vorzusorgen.
Als diese mit dem Wunsch nach Vitamin D „zur Stärkung der Abwehr“ an ihre Apothekerin herangetreten ist, hat diese sie nur verständnislos angesehen. Nicht einmal drei Monate später war Vitamin D, das eigentlich ja ein Hormon ist, in aller Munde. Nicht nur zum Knochenaufbau. Sondern auch für viele andere Funktionen.
Erfahren Sie hier, was das Hormon Cholecalciferol alles kann – und auf was Sie achten müssen, um davon zu profitieren!
Vitamin D:
Auf was Sie achten müssen,
um davon zu profitieren!?
Für diese Eigenschaft ist Vitamin D
in den Fokus der Medizin gekommen
Vitamin D, klar! Da war irgendetwas…Kalziumstoffwechsel, Knochenaufbau. Diese Eigenschaft von Vitamin D, eigentlich ein Hormon, ist schon lange bekannt, und auch schon lange gibt es Kombinationspräparate eigentlich für Osteoporosepatienten: Kalzium + D3. Doch in den letzten Monaten ist es aufgrund einer anderen wichtigen Eigenschaft in die Aufmerksamkeit der Medizin und der Wissenschaft gelangt:
Nur mit ausreichend Vitamin D im Körper können T-Zellen, wichtige Zellen im Immunsystem, aktiviert werden. Das funktioniert so. Trifft eine so genannte „undifferenzierte“ T-Zelle (das ist eine T-Zelle, die sich im Abwehrkampf gegen Erreger noch nicht spezialisiert hat) auf einen Krankheitserreger, fährt sie sozusagen ihre Antennen aus, um Vitamin D zu „suchen“. Ist ausreichend Vitamin D vorhanden, findet eine Reaktion statt. Die Zelle spezialisiert sich und bekommt einen Teilungsreiz, sie vermehrt sich, um sehr gezielt im Kampf gegen den Erreger, den sie erkannt hat, aktiv zu werden.
Wenn Vitamin D aber fehlt, kommt diese Reaktion nicht zustande. Die T-Zelle bleibt in einem schlafähnlichen Zustand, undifferenziert, zumindest kann sie die Erreger nicht adäquat angreifen. Weswegen es auch bei Infektionskrankheiten eine wichtige Rolle spielt. Lange wurde die Rolle von Vitamin D verkannt beziehungsweise ignoriert, heute wird sie auch in die Forschung von Autoimmunerkrankungen eingebunden.
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Unsere Empfehlung:
"34 Gesundheits-Geheimnisse,
die Ihnen kein (!) Arzt verrät...
(weil Ärzte lieber Medikamente verschreiben!!)
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MIT NICHTSTUN ABNEHMEN:
Warum Sie langfristig Gewicht verlieren und Ihre Figur
verbessern, wenn Sie zum Essen etwas weglassen
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DER MÄCHTIGE KREBS-BLOCKER:
Wie Sie mit nur 5 Nahrungsmitteln das Krebs-Risiko
um bis zu 90% senken
• 
GRIPPE NATÜRLICH BEKÄMPFEN:
Wie Sie eine Grippe mit 2 Arten von Tee in
der Hälfte der Zeit überstehen
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Bei Morbus Crohn und Multiple Sklerose…
Stichwort: Autoimmunerkrankungen. Das sind Erkrankungen, wo das Immunsystem fehlgeleitet ist, anders reagiert, eigene Körperstrukturen statt dem Organismus fremde Angreifer attackiert. In den USA wird es teilweise schon als Nahrungsergänzung bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn und bei Multiple Sklerose eingesetzt. Der Deutsch Asthma- und Allergiebund empfiehlt, sich öfter ohne Sonnenschutz eine Weile der Sonne auszusetzen, um in der Haut Vitamin D aufzubauen.
Sonnenschutzmittel verhindern nämlich nicht nur Sonnenbrand, sondern auch, dass Vitamin D in der Haut in ausreichender Menge gebildet wird. Und Sonne, die ist bei uns – das haben wir dieses Jahr (leider) sehr gut gesehen, ein ziemlicher Mangelfaktor. Mangel scheint auch bei den oben genannten Krankheiten an diesem Vitamin zu bestehen.
Und der verhindert, dass das Immunsystem „spezifisch“, das heißt zielgenau reagiert. Weswegen wohl auch die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es versehentlich eigene Körpergewebe angreift. Vitamin D wird neuerdings auch bei Psoriasis und Autoimmun-Diabetes Typ 1 empfohlen.
Sonnenmangel im Winter
Vitamin D wird in der Haut bei Besonnung aus seiner Vorstufe gebildet. Die Sonne scheint in unseren Breiten nicht nennenswert während der Wintermonate. Ein zusätzlicher Grund, warum die Grippe von November bis Februar auftritt. Und ein zusätzlicher Grund, Vitamin-D-reiche Nahrungsmittel in den Speiseplan mit aufzunehmen, beispielsweise fetter Seefisch wie Makrelen, Sardinen, Sardellen - oder Ei. Oder, wenn das nicht funktioniert, zu ergänzen.
Bedarf und Grenzen
50 mcg (Mikrogramm, das sind Millionstel Gramm) sind bei Erwachsenen als Obergrenze für die langfristige tägliche Aufnahme zu sehen, das heißt, auf Dauer. Und obwohl einige Experten zu einer Aufnahme von bis zu 100 mcg raten, bin ich skeptisch. Denn Vitamin D als ein fettlösliches „Vitamin“ (besser: Hormon) kann durchaus bei längerer Überdosierung Vergiftungserscheinungen erzeugen: Nierenschädigung, erhöhte Kalzium-Werte im Blut, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Erbrechen und Verstopfung, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Wachstumsstörungen bei Kindern.
Über die Dosis, ab der diese Vergiftungserscheinungen langfristig erzeugt werden, herrscht derzeit noch Unklarheit. Mit Dosen bis maximal 50 mcg täglich für über 10-Jährige, sowie bis 25 mcg täglich für unter Zehnjährige sind Sie allerdings in jedem Falle auf der sicheren Seite. „Gebraucht“, sprich: minimal benötigt, werden je nach Alter 5 bis 12 mcg täglich.
Eine kurze Übersicht über den täglichen Bedarf, die Wirkungen, Mangelzustände, Überdosierungen und Menschen mit einem Mehrbedarf an diesem Hormon gibt diese Seite: http://jumk.de/bmi/vitamintabelle.php#d
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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.
Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de
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