Mein Tipp des Tages
Innere Unruhe: Was hilft wirklich?

Donnerstag, 22. April 2010

Mein Tipp des Tages

Legenden sterben niemals aus!

Die Badesaison rückt näher, und damit insbesondere für die Herren der Schöpfung die Erkenntnis, es mit der Ernährung in der kühleren Jahreszeit nicht allzu genau genommen zu haben: es geht um Bauchfett.

Um bis zum ersten Schwimmbadbesuch wieder eine straffe, schlanke Taille zu bekommen, stürzt sich so manch einer (natürlich trifft das für die Damen der Schöpfung ebenfalls zu) in von Panik motivierten Aktionismus.

Drei Dinge, die Sie über den Bauch,
den Sie loswerden wollen, wissen sollten:

Erstens: Bauchmuskelübungen machen den Bauch nicht schlanker. Und Sie verbrennen kein Fett. Warten Sie damit, bis Sie Ihre Bauchmuskeln sehen.

Zweitens: Fett in der Nahrung hat weniger mit Ihrem Bauchfett zu tun als Sie glauben. Es kann genauso gut sein dass exzessiver Stärke-/Kohlehydratverzehr (Brot, Pasta, Kartoffeln, Zucker, Süßwaren etc.) bei Ihnen angesetzt hat. Und dass Sie mehr Fett benötigen, um den Heißhunger auf diese Dinge zu verlieren.

Drittens: Es existiert keine „Fettverbrennungszone“ beim aeroben (Ausdauer-) Training. Je mehr Sie trainieren, umso mehr Fett verbrennen Sie. Punkt.

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Lesen Sie in dieser Ausgabe von Top-Gesundheitstipps...

Innere Unruhe: Was hilft wirklich?


Andreas Ulmicher,
Heilpraktiker & Chefredakteur

Liebe Leserin, lieber Leser,

geht Ihnen das Leben manchmal auch so „auf den Nerv“? Gereiztheit, innere Unruhe und Nervosität sind natürliche Folgen unseres Lebensstils. Dies liegt vor allem daran, dass wir gezwungen sind, (verkrampft) still zu sitzen, wenn wir uns eigentlich „auspowern“ sollten.

Denn körperliche Anstrengung gleicht die Folgen von Stress aus. Aber was tun, wenn die innere Unruhe immer da ist, einen am Schlafen hindert, einen schier in den Wahnsinn treibt? Helfen Baldrianpillen? Autogenes Training? Was hilft wirklich?

Top-Gesundheitstipps hat die besten Helfer für Sie zusammengetragen!


Innere Unruhe: Was hilft wirklich?


Wer wünscht sich nicht mal zu sein wie der Buddha, in Gelassenheit und Gleichmut durch den Alltag zu gehen? Sollte dieser Zustand in der Tat nur Erleuchteten vorbehalten bleiben? Ich denke nein. Ein paar kleine Tricks und Helferlein stehen Ihnen zur Seite, ein Nervenbündel in einen Ruhepol zu verwandeln. Sie können einige Dinge ergänzen – und andere dafür weglassen.

Fangen wir zunächst mit dem Weglassen an…

Wenn Sie Kohlehydrate weglassen, die Ihnen schnell Energie liefern (oder Sie, was auch der Fall sein kann, entspannen – siehe Schokolade), sprich: die schnellen Snacks mit ihren schlechten Trans-Fetten und dem vielen Zucker / der vielen Stärke, wird in der ersten Zeit, sagen wir für eine bis zwei Wochen, die Gereiztheit zwar zunehmen, weil Ihr Körper es wie einen Entzug empfindet. Aber nach einiger Zeit werden Sie sich innerlich tiefgreifend entspannen. Der Grund: Ihr Serotoninstoffwechsel harmonisiert sich.

Also: Weg mit dem Junkfood!

Wo wir gerade beim Serotonin sind…

Um Serotonin zu synthetisieren, braucht der Körper die Vorstufe davon – das Tryptophan. Das ist in vielen verschiedenen Nahrungsmitteln. Aber Vorsicht: Anders als ein gewisser anderer Gesundheitsexperte behauptet reicht es nicht aus, „einfach nur tryptophanreiche Nahrungsmittel“ zu verzehren.

Denn: Manche, wie beispielsweise Geflügel, enthalten Tryptophan mit anderen Eiweißbausteinen im Verbund. Und gerade diese anderen Eiweißbausteine verhindern, dass der Körper mit dem Tryptophan was anfangen kann – sie verhindern die Aufnahme. Daher: tryptophanreiche, aber sonst eiweißarme Nahrungsmittel als „erstes Extra des Tages“ zu sich nehmen.

Mein Rezept:

Mischen Sie einen EL geschroteten Leinsamen mit ein bisschen „Grünzeug“ (z.B. jetzt einige Löwenzahnblätter, die Sie auf der Flur gesammelt haben) und etwas Obst (besonders geeignet sind Himbeeren) im Mixer und trinken Sie morgens auf nüchternen Magen 50 bis 75 ml davon. Bitte nicht mehr. Und dies jeden Tag – und nach einigen Wochen werden Sie den Unterschied merken: Serotonin den ganzen Tag!

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Sie dürfen Kaffee trinken!

Natürlich regt Kaffee an – aber das ist nicht so schlimm, wenn Sie das Richtige herausholen. Also zunächst mal: Mehr als zwei Tassen am Morgen sollten es nicht sein. Und dann, bitte Kaffee hoher biologischer Qualität (Welt-Laden, Öko-Anbau) bevorzugen.

Das dritte und beinahe wichtigste Detail: Zum Frühstück mit dem Kaffee um Gottes Willen etwas Eiweiß und bitteschön auch Fett. Ziehen Sie das Frühstücksei der Marmelade vor. Bestreichen Sie das Vollkornbrötchen bitte mit Butter. Und lassen Sie sich zum Frühstück wenigstens zwanzig Minuten, besser eine halbe Stunde Zeit.

Wie ist das jetzt eigentlich mit
der Bewegung zum Stressabbau?

Es ist wirklich ganz simpel: „Akute“ Bewegung für „akuten“ Stressabbau. „Chronische“ Bewegung für „chronisch“ nervöse Personen. Klartext: Dampf ablassen wenn man sich aufregt (das Sandsack- oder Squash-Prinzip), „Slow down“, also „entschleunigen“ auch bei der Bewegung, wenn man chronisch innerlich unruhig ist.

Sie sollten nicht laufen oder joggen gehen. Nicht einmal Nordic Walking machen. Der Grund: Viele haben durch das „Stock-Gehen“ Blockaden im Bereich der Halswirbel, da falsch angeleitet. Ein Druck auf Teile der sogenannten „Sympathischen Ganglien“ ist die Folge. Das bedeutet: Mehr Nervosität, mehr innere Unruhe. Es ist wirklich ganz simpel: Gehen Sie spazieren. That’s it!

Statt Baldrian abends…

Sicherlich nett gemeint, wenn Sie Schlafprobleme haben, Baldrian, das ja sogar in bundesdeutschen Kliniken für mehr Ruhe eingesetzt wird (wie ich aus meiner Morbus-Crohn-Zeit weiß).

Besser allerdings, für das gesamte Energieniveau: Zinkgluconat oder Zinkorotat – und zwar frühmorgens, am besten vor Sieben Uhr. Ich empfehle eine zweiwöchige Kur mit einem moderaten Zinkpräparat. Bitte nicht dauerhaft nehmen, sondern dies nur nach Rücksprache mit einem Therapeuten oder Arzt!

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Ich wünsche Ihnen alles Gute und freue mich auf Ihre Antwort.

Ihr

Andreas Ulmicher
Chefredakteur Top-Gesundheitstipps
http://www.top-gesundheitstipps.de

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