Antibiotika - Gibt es Alternativen aus der Natur?

Antibiotika

Sie haben ein unbehagliches Gefühl, wenn der Arzt Ihnen Antibiotika verordnet, und das durchaus oftmals mit Recht. Denn den Wirkungen einer Antibiotika-Therapie bei bakteriellen Infektionen stehen weniger gute Wirkungen entgegen. Denn Antibiotika differenzieren nicht. Sie töten beispielsweise wichtige Bakterien aus der Darmflora ab, schwächen so nachhaltig das unspezifische Immunsystem. Und zwar bis zu einem halben Jahr nach der Therapie, wie Wissenschaftler vor Kurzem herausgefunden haben.

Darüber hinaus liegen auch manchmal Viruserkrankungen vor, bei denen die Antibiotika gar nicht wirken! Gesundheitsexperten sind der Meinung, dass Antibiotika zu häufig verordnet werden. Gibt es Alternativen aus der Natur? Ja, die gibt es!

Natürliche Antibiotika! Warum es nicht immer die gängigen Medikamente sein müssen!?

Antibiotika retten Leben. Antibiotika sind nützlich. Ohne Antibiotika würden zweifelsohne viele Infektionskrankheiten schwerwiegender verlaufen, vielleicht bleibende Schäden hinterlassen oder öfter zum Tode führen. Das ist alles zweifellos richtig.

Doch, Hand aufs Herz: Sie gehen, beispielsweise wegen einer Blasenentzündung, zum Arzt. Der verordnet Ihnen ein Antibiotikum, und Sie sind nach zwei, drei Tagen wieder „fit“ – aber ein unbehagliches Gefühl bleibt dennoch! Zumal Infektionserkrankungen, die gelegentlich auftreten, langfristig durch die Antibiotika eher begünstigt werden.

Aber es gibt Abhilfe, denn Substanzen aus der Natur zeigen ähnliche Wirkungen wie Antibiotika, haben darüber hinaus noch ein erweitertes Wirkspektrum (wie z.B. gegen Viren und Pilze) und...lassen die gute Flora unangetastet. Ein Beispiel für ein solches Mittel, das viel nutzt, aber nicht schadet, ist der Grapefruitkernextrakt.

Nutzen wie ein Antibiotikum, aber ohne schädigende Nebenwirkungen

Grapefruitkernextrakt enthält neben Vitamin C reichlich sekundäre Pflanzenstoffe. Diese nennt man auch Flavonoide, was an das englische Flavour (Geschmack) denken lässt. Es sind Stoffe, die besonders positive Wirkungen auf die Gefäßwände haben. Eine natürliche Alternative zu Antibiotika.

Sie wirken Gefäßabdichtend, antioxidativ, verhindern Schwellungen bei Venenerkrankungen (Ödeme), schützen die Zellen, hemmen das Wachstum von Bakterien, Viren und Pilzen und können sogar einen gewissen Krebsschutz aufbauen. Sie wirken heilend und unterstützend bei:

  • allen grippalen Infekten
  • Harnwegsinfekten
  • Infektionen mit dem Helicobakter pylori (Mageninfektionen)
  • Akute und chronische Infektionen im Hals-Nasen-Ohren-Bereich
  • Pilzerkrankungen wie Candida / Darmpilz
  • Hautpilzerkrankungen

Grapefruitkernextrakt enthält reichlich dieser sekundären Pflanzenstoffe und ist sehr gut verträglich. Ich habe in meiner Praxis noch keinen Fall von Unverträglichkeit erlebt, im Gegensatz übrigens zu den meisten ätherischen Ölen, wo es doch immer mal wieder zu allergischen Reaktionen kommt.

Auch kommt es bei längerer Anwendung von Grapefruitkernextrakt zu einer verbesserten Allgemeingesundheit und weniger Rückfällen. Wenn jemand immer wieder an wiederkehrenden grippalen Infekten leidet, nimmt die Häufigkeit der Erkrankungen durch den Einsatz von Grapefruitkernextrakt innerlich deutlich ab!

Für außen: Wasserstoffperoxyd

Wasserstoffperoxyd, chemische Formel H2O2, stellt die beste natürliche Maßnahme der äußeren Desinfektion und der Desinfektion des Mund- und Rachenraumes dar. Ich selbst verwende es immer zum Gurgeln. Es reinigt die Zähne und beugt Parodontose vor. Ich verwende folgendes Rezept:

  • 100 ml Wasser
  • Thymian- und Salbeiextrakt 10 Tropfen
  • Calendulaextrakt 10 Tropfen
  • 2 Teelöffel Wasserstoffperoxyd 3%

Die Lösung in den Mund nehmen und sehr intensiv damit spülen und gurgeln, ca. 2 Minuten lang. Machen Sie den „Zungen-Test“! Streichen Sie sich nach drei, vier Tagen der Anwendung mit der Zunge über die Zähne. Sie werden mit Sicherheit feststellen, dass diese glatter und besser gereinigt sind.

Unverträglichkeiten sind extrem selten, sehr empfindliche Personen berichten über eine gewisse Reizung der Mundschleimhaut im harmlosen Bereich. Aber die Wahrscheinlichkeit liegt bei unter 1%. Auch wenn es mal aus Versehen zum Verschlucken kommt: Kein Grund zur Panik! Auch dann treten keine Probleme auf, wenn es sich nicht gerade um einen ganzen Mund voll oder mehr handelt!

Wasserstoffperoxyd ist in dieser Konzentration auch zur Wunddesinfektion geeignet. Das kribbelt und prickelt zwar, brennt unter Umständen auch etwas, aber desinfiziert die Wunde. Auch in Krankenhäusern wird Wasserstoffperoxyd, dort allerdings in größerer Konzentration, zur Wundreinigung eingesetzt! Ich selbst habe zu meinen Morbus Crohn-Zeiten mit der Substanz bei der Versorgung meiner Abszesswunde Bekanntschaft gemacht.

Sie können natürliche Antibiotika unterstützend nutzen bei kleinen und mittleren Infektionen. Allerdings, auch diese Dinge haben ihre Grenzen. Ist es was wirklich Ernstes, weswegen Sie zum Beispiel ein Klinikum aufsuchen müssen, reichen diese Mittel nicht mehr aus.

Andreas Ulmicher
Mein Fazit

Ja, Antibiotika sind eine sinnvolle Entwicklung der Medizin. Es können viele Leben gerettet werden, wenn es bei akuten bakteriellen Infektionen ans Eingemachte geht. Aber Antibiotika haben zwei Seiten. Die schädliche Seite tritt zutage, wenn sie wegen Bagatellerkrankungen eingesetzt werden. Für solche Zustände gibt es in der Naturheilkunde und Erfahrungsmedizin innerlichen und äußerlichen Ersatz, z.B. Wasserstoffperoxid oder Grapefruitkernextrakt!

 

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