Lernhilfen aus der Natur!

Lernhilfen aus der Natur

Egal, ob Prüfung, Diplomarbeit oder ein wichtiges Projekt in der Arbeit: viele Personen arbeiten überwiegend mit dem Kopf. Unter den zahlreichen, äußeren Stressfaktoren jedoch fällt das Lernen nicht immer leicht: technische Strahlung, wenig frische Luft, langes Sitzen und eventuell sogar schlechte Ernährung erschweren die Qualität des Lernens und der geistigen Arbeit erheblich. Die Folge: für die gleichen Resultate wird mehr Arbeitszeit benötigt. Das subjektive Stressempfinden steigt.

In einer solchen Situation fragt man sich natürlich: gibt es keine natürlichen Substanzen, welche die geistige Klarheit, die Konzentration und die mentale Kapazität steigern können?

Die gute Nachricht: und wie es die gibt! Top-Gesundheitstipps stellt ihnen die wichtigsten vor.

Lernhilfen aus der Natur: der moderne Begriff ist „Nootropika“

Vielleicht können Sie mit diesem Begriff etwas anfangen „Nootropika“ leitet sich aus dem griechischen ab und bedeutet so viel wie „Substanzen, die das Denken erleichtern“. Menschen mit medizinischem Grundlagenwissen denken dabei gleich an einen Stoff, der in den letzten Jahren eher negative Berühmtheit erlangt hat: Ritalin, oder medizinischer: „Methylphenidat“.

Die gute Nachricht: nein, Sie müssen kein Ritalin einnehmen, um verbesserte Lern- und Arbeitsergebnisse zu erzielen. Auch aus der Natur gibt es zahlreiche Helfer für das Gehirn und das Gedächtnis, die zudem noch das subjektive Stressgefühl vermindern. Die gleiche Zeitspanne kann produktiver und besser genutzt werden.

1

Magnesium-L-Threonat

Eine Kombination aus eine Mineralstoff und einer Aminosäure. Beide ergänzen sich darin, das mit dem Arbeiten vor einem Bildschirm verbundene Stressmoment zu reduzieren. Der Stress, stundenlang vor dem Bildschirm zu sitzen und produktiv zu sein, führt leicht zu Verspannungen im Nackenbereich. Dies wiederum hemmt die Durchblutung, was am wahrscheinlichsten zu Spannungskopfschmerzen führt. Diese wiederum legen sich einschränkend auf die mentale Leistungsfähigkeit. Magnesium-L-Threonat wirkt unter den Nahrungsergänzungsmitteln diesem Problem am effektivsten entgegen!

2

Sibirischer Ginseng

Wer mal so richtig „Alarm machen möchte“ in seiner geistigen Tätigkeit, wie man heute so schön sagt, sollte sich dieses leistungssteigernde Mittel gönnen.

Sibirischer Ginseng regt die Tätigkeit der Nebennieren an, macht wach, aufmerksam und leistungsbereit. Ich setze dieses Präparat zur Steigerung meiner mentalen Leistungsfähigkeit selbst ein. Ich denke, dies sollte eine gute Referenz sein! Sibirischer Ginseng verringert Kopfschmerz und das, was man so schön als „Eingenommenheit des Kopfes“ bezeichnet. Es gehört auch zu den „Adaptogenen“ und verbessert die mentale Stressresistenz.

3

Acetyl-L-Carnithin

Sportler kennen L-Carnithin als einen Stoff, der den Fettstoffwechsel anregt. Nimmt man die biologisch aktiven Form Acetyl-l-Carnithin, ist die Aminosäure aber nicht nur für Sportler interessant. Ähnlich wie die bereits genannten Stoffe optimiert die aktivierte Aminosäure mentale Klarheit, Focus und Konzentrationsfähigkeit - und ist damit eine Empfehlung zur Vorbereitung auf Prüfungen!

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Vitamin B5 - Pantothensäure

Als gesundheitsbewusster Mensch haben Sie vielleicht schon einmal von der Pantothensäure gehört. Sie ist besonders interessant zur Förderung von Wundheilungsprozessen. Damit ist ihr therapeutisches Potenzial aber keineswegs ausgeschöpft. Besonders für Patienten mit einem Burnout-Syndrom ist dieses B-Vitamin interessant, und zwar aus drei Gründen:

Erstens ist Vitamin B5 eine „Zutat“ zum Denkstoff Acetylcholin. Sie brauchen Acetylcholin, um überhaupt denken zu können. Unter massivem Stress kommt es zu einer Blockade von Acetylcholin. Die Folge ist der klassische „Black-out-Effekt“. Zweitens: Vitamin B5 ist auch der Bestandteil von Coenzym A. Dieses Coenzym regelt Stress im Körper biochemisch und hormonell herunter. Der dritte und letzte Grund: B5 aktiviert den „Mitochondrialen Stoffwechsel“ - und verleiht damit mehr Energie!

5

Huperzin A

In Deutschland noch so gut wie unbekannt – jedoch ist „Huperzin A“, ein sekundärer Pflanzenstoff aus dem Bärlapp (Huperzia serrata), ein vortrefflicher Freund des Gehirnstoffwechsels:

Huperzin A hemmt ein Enzym, die Cholinesterase. Dadurch wird der Abbau von Acetylcholin im Gehirn vermieden. Die Denkfähigkeit wird gesteigert. Das ist aber nicht der einzige Vorteil, den Huperzin A bringt. Es entfaltet einen schützenden Effekt auf Nervenzellen mit mehreren Wirkungen:

  • Es steigert die Gedächtnisleistung
  • Es verbessert die Erholungs- und Regenerationsfähigkeit der Nervenzellen nach Stress, aber auch nach körperlichen Traumen
  • Es schützt vor degenerativen Erscheinungen der Nervenzellen und kann das Risiko für Alzheimer und Demenz verringern

Interessant: Huperzin A wird nur in sehr geringer Dosierung benötigt, um diese Effekte zu entfalten: in verschiedenen Studien zur Behandlung von Alzheimer-Patienten ist von 400 µg die Rede. Zur Steigerung der Gedächtnisleistung und des Gehirns benötigt man in aller Regel Mengen zwischen 50 µg und 200 µg täglich!

Warum Traubenzucker, Kaffee und Energydrinks nur kurzfristig wirken:

Die schnellen Helfer, wenn es um die mentale Leistungsfähigkeit geht: alles was irgendwie mit Zucker oder mit Koffein zusammenhängt, wird gerne genommen - noch lieber auch in Kombination.

Zucker und Koffein sind aber nicht langfristig sinnvoll, die mentale Leistungsfähigkeit zu steigern. Im Gegenteil: Gerade bei Erschöpfung und Burnout-Syndrom bewirkt man mittelfristig eher das Gegenteil: der Körper gewöhnt sich an die Energiezufuhr und stellt sich darauf ein, sie wird hormonell gegen reguliert: Schwankungen des Appetits und des Blutzuckers, verstärkte Konzentration von Cortisol im Blut, plötzlicher Energieabfall und verstärkte Sensibilität gegenüber Stress sind die Folge.

Wer besonders stresssensibel ist und regelmäßig geistig arbeiten muss, sollte daher auf die von mir vorgeschlagenen Substanzen zurückgreifen. Ihr Einsatz erfordert zwar Anlaufzeit, die Wirkung ist dafür umso nachhaltiger!

Ulmicher
Mein Fazit

Lernen und Konzentration mit der Hilfe der Natur? Ja, bitte! Fünfmal Kraftstoff fürs Gehirn - es gibt zwar noch mehr Substanzen, die das Denken und die Gedächtnisleistung anregen. Die fünf genannten Substanzen haben jedoch den Vorteil, dass es mit dem Wirkungseintritts nicht allzu lange dauert - und das keinerlei Nebenwirkungen bekannt sind!

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