Wie Sie Ihrer Psyche auf die Sprünge helfen können!

Psyche

Die Psyche wird sensibilisiert - und zwar durch höchst materielle Einflüsse. Unsere Lebensweise, unsere Ernährung, Stress und technische Strahlung sorgen für eine sensible Psyche. Auch der dramatische Wandel unserer gesellschaftlichen Werte tut dies - auch wenn wir das nicht wahrhaben wollen. Der Preis für so manche moderne Freiheit ist Orientierungslosigkeit.

 

Sensible Psyche: Stress kommt auch in „materieller“ Verpackung

Stress besteht heute nicht mehr nur in Überforderung, Probleme mit Partnerschaft und Familie, Existenzangst oder wirtschaftlichen Nöten. Stress kommt heute ganz unterschiedlicher Verpackung auf uns zu: technische Strahlung, langes Sitzen, schlechte Ernährung und der Aufenthalt in klimatisierten Räumen sowie zu wenig Licht und Luft sorgen für Stress im Organismus. Haben Sie das Gefühl, dass sie gar nicht so viel Stress haben? Schlafen Sie trotzdem schlecht, ist ihr Schlaf unterbrochen und wälzen Sie sich unruhig in Ihrem Nachtlager? Sind sie tagsüber oft gereizt oder grundlos erschöpft? Haben dabei aber das Gefühl, doch gar keine allzu großen Stressbelastung ausgesetzt zu sein? Dann sind Sie ein „Opfer“ der Stressbelastung unserer Zivilisation. Darüber hinaus können chronische Umweltbelastungen, versteckte Entzündung und andere Arten von Stoffwechselstress die Psyche belasten - oft unbemerkt. Wie Sie sehen: nicht alles, was negativ auf die Psyche einwirkt, ist auch eine psychische oder emotionale Belastung!

 

Im Umkehrschluss können auch natürliche Substanzen die Psyche verbessern!

In der Medizin verordnet man Psychopharmaka. Diese sollten allerdings extremen psychischen Veränderungen vorbehalten bleiben. Für Menschen wie Sie und mich hingegen kann es ein Vorteil sein, eine natürliche Substanz als Schutzschild gegen die stressenden Einflüsse von außen einzunehmen. Hier stell ich Ihnen die wichtigsten vor!

 

1

Johanniskraut

Johanniskraut wird in der Naturheilkunde oft als „natürliches Antidepressivum“ beschrieben. Es erfüllt diese Aufgabe so gut, dass hohe Dosierungen dieses natürlichen Mittels mittlerweile sogar rezeptpflichtig sind. In moderater Dosierung beruhigt es gleichzeitig und hebt die Stimmung. Eine interessante Analogie: Depressionen werden oft als „innere Dunkelheit“ beschrieben. Johanniskraut erhöht interessanterweise die Lichtempfindlichkeit. Im Umkehrschluss: „vorhandenes Licht wird besser ausgenutzt!“ Daher ein ganz heißer Tipp auch und besonders für die so genannte „Winterdepression“.

2

S-Adenosylmethionin

Ein toller und sogar in der Naturheilkunde weit unterschätzter Stimmungsaufheller ist „S-Adenosylmethionin“, die Vorstufe der Aminosäure Methionin. Darüber hinaus ein echter Alleskönner: neben seiner stimmungsaufhellenden Wirkung unterstützt S-Adenosylmethionin die Leberfunktion und kommt damit indirekt der Neubildung von Hormonen entgegen. Außerdem hat das Präparat positive Wirkungen auf Gelenkschmerzen.

 

3

5-Hydroxytryptophan

5-Hydroxytryptophan ist ebenfalls die Vorstufe einer Aminosäure, nämlich von Tryptophan. Die wiederum ist wichtig zur Bildung von Serotonin. In der Naturheilkunde ist 5-Hydroxytryptophan mittlerweile recht bekannt. Es wirkt bei leichten bis mittleren Fällen von depressiver Verstimmung und hat darüber hinaus noch eine andere, interessante Eigenschaft: es wirkt einer hartnäckigen Verstopfung entgegen, die oft mit Depressionen bzw. depressiver Verstimmung vergesellschaftet ist. Das ist kein Wunder - 95 % des körpereigenen Serotonins befinden sich nämlich im Darm! Serotonin im Darm sorgt dafür, dass Wasser in den Darm aufgenommen wird, was den Stuhl weicher macht. Gleich eine Warnung: man kann es relativ leicht überdosieren - vegetative sensible Menschen können mit Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall reagieren.

Damit sind wir bei einer weiteren Substanz, die die Psyche positiv beeinflussen kann und im Darm wirkt:

4

Probiotika

Probiotika ist eine Sammelbezeichnung für Darmbakterien, die medizinische Zwecke erfüllen. Sie werden mittlerweile auch in der Medizin eingesetzt, um den Darm nach einer Antibiotika-Therapie wieder mit nützlichen Darmbakterien zu besiedeln. Mittlerweile gibt es einige Erkenntnisse um das Thema, wie Probiotika die Psyche beeinflussen können. Besonders hervorgetan haben sich übrigens drei Stämme: Lactobacillus Helveticus R0052, Lactobacillus Rhamnosus und Bifidobacterium longum. Es stellt sich die Frage: wieso wirken ausgerechnet Darmbakterien auf die Psyche? Nun, jüngster medizinischer Forschung zufolge befinden sich mengenmäßig etwa 90 % der menschlichen Nervenbotenstoffe im Darm. Ebenso sendet der Darm wesentlich mehr Nervensignale an das Gehirn als umgekehrt. Aktuell laufen zahlreiche Forschungen im Bereich „Darm, Darmflora und Psyche“. Die moderne Wissenschaft bestätigt immer mehr die Weisheit alter, östlicher Medizin wie etwa des indischen Ayurveda: „der Darm ist der Sitz der Seele“.

5

Melatonin

Melatonin ist ebenfalls ein Hormon - und darüber hinaus ein besonders heißes Eisen. Es ist nämlich zumindest hier in Deutschland verschreibungspflichtig. In Spanien etwa ist man diesbezüglich entspannter. Fakt ist aber: man kann es auch überdosieren. Bei besonders schweren Schlafstörungen, die auf endogenem bzw. exogenem Stress beruhen, sollte man vor dem Griff zur chemischen Pharmazeutika unbedingt einmal Melatonin ausprobieren!

 

Ulmicher
Mein Fazit

Der Begriff „Psyche“ spannt sich weiter, als man annimmt. Geist und Körper nehmen wechselseitig Einfluss aufeinander. Das psychische Befinden beeinflusst den Körper. Materielles - etwa auch aus dem Bereich des Stoffwechsels - beeinflusst umgekehrt die Psyche. Natürliche Substanzen, die in den Stoffwechsel eingreifen, können daher der Psyche auf die Sprünge helfen!

Bewerten Sie diesen Beitrag
4,9/5 Sterne (8 Stimmen)
Artikel zum Thema "Psyche" 8

Zurück

Jetzt für unseren Newsletter anmelden und das E-Book „11 Tipps für ein längeres & gesünderes Leben“ (Wert 19€) gratis sichern.

• Abmeldung jederzeit möglich
• 100% gratis
• keine Weitergabe von Daten

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN