Schleimhautschutz – wichtig für Ihr Immunsystem!

Schleimhautschutz

Schleimhautschutz ist enorm wichtig für die Gesundheit. Die Schleimhäute sind unser wichtigstes Kontaktorgan zur Umwelt. Über die Schleimhäute der Atemwege und des Verdauungstrakts nehmen wir allerdings jeden Tag sehr viele Schadstoffe auf, mit denen unser Immunsystem umgehen muss. Daher ist es wichtig, die Schleimhäute zu hegen und zu pflegen.

Schleimhautschutz - 400 m² Darmschleimhaut müssen geschützt werden

Unglaublich, aber wahr: breitet man die Oberfläche der Darmschleimhaut völlig eben aus, addiert sich das Ganze zu 400 m² Fläche, also 20 × 20 m - nicht ganz das Äquivalent eines Tennisplatzes. Diese große Fläche ist unbedingt notwendig, um alle Nährstoffe aus unserem täglichen Essen aufnehmen zu können. Die Darmschleimhaut macht dabei täglich einen Spagat: nützliches wie zum Beispiel Vitamine oder Aminosäuren lässt sie in den Körper, schädliches wie Bakterien, Umweltgifte oder Viren wehrt sie ab.

Natürlich kann die Darmschleimhaut dieser Aufgabe nur dann nachkommen, wenn sie vollkommen intakt ist.

Die tägliche Attacke auf unsere Darmschleimhaut

Nicht nur Mikroorganismen, nein, auch Chemikalien und freie Radikale üben täglich Millionen Angriffe auf die Schleimhäute des Körpers aus - insbesondere natürlich auf die Darmschleimhaut. Eine gesunde Darmschleimhaut würde mit diesen Attacken auch gut fertig werden. Allerdings höhlt täglicher Stress die Gesundheit unserer Darmschleimhaut quasi „von innen aus“. Damit ist übrigens nicht nur psychischer Stress - beispielsweise auf der Arbeit und in der Familie - gemeint. Nein, auch so genannter Umwelt-Stress wie beispielsweise technische Strahlung, Nahrungsmittelzusatzstoffe, das falsche Essen zur falschen Zeit, hektisches Essen und Bewegungsmangel sowie langes Sitzen „stressen“ den Darm.

Die Folge: er wird schlechter durchblutet, bekommt weniger Sauerstoff und Nährstoffe. Das schlägt sich mit der Zeit auf die Gesundheit der Darmschleimhaut. Der „Abwehrwall“ schwindet. In der Naturheilkunde reden wir von Schleimhautatrophie oder von Leaky Gut Syndrom, was zu Deutsch so viel heißt wie: „undichter Darm“.

Dieser Zustand sorgt dafür, dass Schadstoffe, Mikroorganismen oder unvollständig zerlegte Nährstoffe über die Darmschleimhaut zur Lymphe und damit zum Immunsystem vordringen. Die Folge: lokal begrenzte Entzündungen und stärkere Schädigungen.

Dies hat natürlich Konsequenzen für die Gesundheit des Betroffenen:

  • chronische Infektanfälligkeit
  • Allgemeine Abwehrschwäche
  • Allergien
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten und –Intoleranzen
  • verschlechterte Nährstoffaufnahme
  • erhöhter Spiegel von Stresshormonen im Körper
  • Erschöpfung und verschlechterte Belastbarkeit
  • schlechter Schlaf
  • Symptomen wie Juckreiz, Verspannungen, Migräne, Spannungskopfschmerz
  • Verstopfung und Durchfall und im schlimmsten Fall
  • chronische Entzündungen im Verdauungstrakt

Schleimhautschutz ist eine logische Konsequenz!

Die Schleimhäute sind die „erste Front“ Ihrer Gesundheit. Wenn insbesondere die Darmschleimhaut nicht vollkommen intakt ist, kann dies vor allen Dingen langfristig schwerwiegende Konsequenzen für Ihre Gesundheit haben. Die gesunden Schleimhäute können Sie mit folgenden Maßnahmen schützen:

  • Essen Sie in Ruhe, nehmen Sie sich Zeit beim Essen
  • Versuchen Sie, möglichst natürlich zu essen („clean eating“ – möglichst wenig verarbeitete Nahrungsmittel und möglichst wenig mit Zusatzstoffen belastete Lebensmittel)
  • Versorgen Sie Ihren Körper mit ausreichend Antioxidantien: Vitaminen, Spurenelementen, sekundären Pflanzenstoffen
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf
  • Sorgen Sie für ausreichend frische Luft
  • Belasten Sie Ihren Körper nicht unnötig mit Reinigungsmitteln, Desinfektionsmitteln, organischen Chemikalien aller Art
  • Rauchen Sie nicht und trinken Sie nur selten Alkohol
  • Eventuell sollten Sie ein umfassendes Nahrungsergänzungspräparat einnehmen - vor allen Dingen dann, wenn es mit Ihrem Immunsystem nicht zum Besten steht
  • Sorgen Sie für regelmäßigen Stuhlgang
  • Die folgenden Substanzen helfen, die Schleimhaut gesund zu erhalten: Grüner Tee, Omega-3-Fettsäuren, Quercetin, Astaxanthin, Vitamin E (Tocotrienol), Enzyme, Kurkuma, mittelkettige Fettsäuren (in Kokosöl)

Schleimhautschutz - das bietet die naturheilkundliche Therapie

Zusätzlich zu den genannten Maßnahmen kann ein Therapeut der Naturheilkunde eine Therapie mit Stoffwechselprodukten guter Darmbakterien durchführen. Diese Therapie stärkt den Schleimhautschutz. Eventuell ist es notwendig, Entzündungen, tote Zähne, belastete Nebenhöhlen bzw. andere Störfelder im Körper zu sanieren.

In der Naturheilkunde können wir den Körper außerdem noch entgiften (von Schadstoffen befreien) sowie, Stress mit natürlichen Präparaten wie Hopfen, sibirischem Ginseng, Passionsblume, Rosenwurz etc. lindern.

Ulmicher
Mein Fazit

Eine angeschlagene bzw. geschwächte Darmschleimhaut ist ein weit verbreitetes Problem in der modernen Zeit. Sind die Schleimhäute intakt und bestehen keine weiteren Symptome, kann man in aller Regel selbst Gesundheitsvorsorge mit möglichst natürlicher Ernährung und verschiedenen Maßnahmen der Stressregulation betreiben. Bestehen bereits Schäden und damit verbundene Symptome, ist das Problem zu komplex für einen Laien, um es in den Griff zu bekommen. In der Naturheilkunde stehen verschiedene Maßnahmen zur Schleimhautsanierung insbesondere des Darms zur Verfügung.

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