Spurenelemente - Unentbehrliche gesunde Helfer

Spurenelemente

Man braucht nur ganz wenig von ihnen, aber es geht einfach nicht ohne: Spurenelemente. Wie der Name schon sagt, kommen Sie im Körper nur in Spuren vor. Doch sie erfüllen wichtige Organ- und Stoffwechselfunktionen.

Diese 5 Spurenelemente brauchen Sie?!

Spurenelemente – neben den üblichen Diskussionen um Vitamine und Mineralstoffe werden drei Nährstoffgruppen besonders unterschätzt: Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Enzyme. Warum? Nun, zwar gibt es Diskussionen, dass unsere Nahrungsmittel immer ärmer an Vitaminen und Mineralstoffen werden.

Doch diese Meinung teile ich erstens nicht und zweitens gibt es genug Untersuchungen die bezeugen, dass der Vitamin- und Mineralstoffgehalt natürlicher Nahrungsmittel nicht abnimmt. Doch ein Auge sollte man auf die Gruppe der Mikronährstoffe werfen, denn hier wird sich in der Zukunft entscheidendes in Punkte Erkenntnis tun. Diese Dinge über Spurenelemente weiß man jetzt schon.

  • Molybdän

Molybdän ist Bestandteil wichtiger Enzyme und ist unter anderem für die reibungslose Zellteilung, den Energiestoffwechsel und den Zahnschutz notwendig. Der Körper benötigt davon etwa 50 bis 100 Mikrogramm, also Millionstel Gramm am Tag. Es kommt besonders in Trockenfrüchten, Hülsenfrüchten, Getreide, Eiern und Innereien vor.

Mangelerscheinungen können bei Menschen vorkommen, die an chronischen Darmentzündungen oder an Darmpilz leiden. Symptome für Molybdänmangel: Überempfindlichkeit gegen Alkohol und verschiedene Chemikalien, metabolisches Syndrom, Müdigkeit, Erschöpfung, mangelnde Kraft zur Entgiftung des Körpers können ein Hinweis sein.

  • Kupfer

Auch Kupfer ist ein Bestandteil vieler Enzyme, es aktiviert die Thymusdrüse mit ihren Hormonen und viele Komponenten des unspezifischen Immunsystems. Der Körper braucht etwa 1 Milligramm pro Tag. Kupfer kommt besonders in Vollkorngetreide, in Nüssen und in Krustentieren vor.

Ein Mangel kann viele Symptome hervorrufen: Schwäche des Immunsystems, Stimmungsschwankungen, Probleme mit Haut, Haaren und Nägeln, Müdigkeit, Energieschwankungen und Blutarmut.

  • Selen

Selen ist Bestandteil eines Enzyms, der Glutathionperoxidase. Dieses Enzym ist sehr wichtig für den Körper, denn es bindet freie Radikale im Körper, insbesondere solche, die ab einer gewissen Menge das Auftreten von Alterskrankheiten wie Parkinson oder Demenz begünstigen können. Der Tagesbedarf für Selen liegt bei etwa 50 Mikrogramm.

Es wird in der alternativen Krebstherapie als Antioxidans eingesetzt und aktiviert das Immunsystem. Es kommt vor in Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Brokkoli. Mangelerscheinungen sind verspätetes Wachstum bei Kindern, Funktionsstörungen der Bauchspeicheldrüse (Appetitschwankungen und Heißhunger auf Süßes, Infektanfälligkeit und Unfruchtbarkeit.

  • Eisen

Eisen ist wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin). Es aktiviert außerdem Immunzellen und kommt in Fisch, rotem Fleisch, Grünblattgemüse und Getreide vor. Ein Mangel kann auftreten durch Menstruation, Krankheiten mit Blutverlust (wie Magengeschwür oder Colitis ulcerosa) oder gelegentlich durch eine streng vegetarische Ernährung ohne ausreichende Mengen Grünblattgemüse.

Der Tagesbedarf für Eisen liegt bei rund 15 mg, die Mangelerscheinungen sind vielfältig: Müdigkeit, Kopfschmerzen, Blutarmut, Depression, brüchige Nägel, Hautprobleme, Verdauungsprobleme, Verstopfung.

  • Zink

Zink ist ebenfalls ein Bestandteil vieler Enzyme, wirkt als Antioxidans und ist zuständig für die Ausbildung des so genannten „Immunologischen Gedächtnisses“. Es kommt in Fleisch, Getreide und vielen Gemüsesorten vor und der Tagesbedarf liegt bei etwa 10 mg. Mangelerscheinungen kommen bei Diabetes vor und bei entzündlichen Erkrankungen, insbesondere des Verdauungstraktes, sowie bei schlechter Ernährung (Fastfood).

Mögliche Mangelerscheinungen: Schlechtes Gedächtnis, brüchige Nägel, Haarausfall, Depressionen, schlechte Wundheilung, Appetitlosigkeit und Stimmungsschwankungen. Zinkmangel kann zu sexueller Unlust und Impotenz führen.

Mein Fazit

Wie der Name schon sagt, werden sie tatsächlich nur in „Spuren“ benötigt. Allerdings: ohne sie geht nichts, und in den meisten Nahrungsergänzungsmitteln sind nur wenige von ihnen enthalten. Daher: ohne eine gesunde Ernährung geht nichts, ohne eine vernünftige Pflege des Verdauungstrakts erst recht nicht – damit auch die „Kleinigkeiten“ gut aus der Nahrung aufgenommen werden!

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